Kirche ist ausverkauft 

Riesenerfolg für Hasi

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Chorus Line brillierte mit Solostars und Chorensemble in der vollbesetzten katholischen Kirche St. Bartholomäus.  

Groß-Zimmern - „Hasi and Friends“ war nicht nur der Titel eines fulminanten Konzerts in der katholischen Kirche. Von Ursula Friedrich 

Bei der komplett ausverkauften Veranstaltung am Samstagabend bewies das Ensemble Chorus Line von der Chorgemeinschaft, dass die junggebliebene Formation für ein neues Qualitätssiegel steht. Unter Leitung von Detlef Bergmann brillierten Solisten und Chor mit einer Auswahl aus Pop, Musical und Klassik. Gut 400 Besucher feierten die Sänger begeistert. Als idealer Klangkörper diente das katholische Gotteshaus den stimmgewaltigen Soli, Arrangements in kleiner Besetzung und natürlich dem gesamten Chor. 1997 gegründet hat der inzwischen einen solchen Zulauf, dass es im Altarraum eng wurde.

Hasi, alias Dirk Heimburger, Tenor und Namensgeber des Konzerts, ist dabei nur einer von vielen begabten Solisten. „Was hier an Talenten ist - bemerkenswert“, sagte Bergmann begeistert, der nicht nur dirigiert, sondern vor allem komponiert und maßgeschneiderte Arrangements entwirft. Dies sorgt über die Grenzen Zimmerns hinaus für Popularität. „Hasi ist so bekannt, der könnte "Mariechen sitzt weinend im Garten" singen - die Leute kämen dennoch“, so Bergmann heiter. Bis in die italienische Partnergemeinde Rignano sull" Arno ist der Ruf von Chorus Line und die gemeinsame Freude am Singen vorgedrungen: Beim Gastkonzert im Oktober wurden die deutschen Freunde begeistert gefeiert.

Dabei begann der Start von Chorus Line holprig. Nicht jeder glaubte an den Erfolg eines modernen Chores, der Musical, Gospel, Rock und Pop in individuellen Arrangements intoniert. Im Gefolge Bergmanns tummeln sich Menschen, die die gemeinsame Lust am Singen zusammen führt - ob beim feierlichen Auszug aus der Orff´schen Carmina Burana, den Popklassikern „We are the world“ und „Son of a preacherman“, oder dem getragenen Sento nel cuore. Eine alte Formation, mit neuem Namen hatte hier ebenfalls ihren Part: Die drei Tenöre in der beliebten Besetzung Achim Grimm, Hasi Heimburger und Sascha Löffler.

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Keine Frage: Von der Philosophie des passionierten Musikers, Entertainers und Chorleiters (Bermann: „Singen muss Spaß machen!“) ließ sich das Publikum schnell anstecken. Man darf gespannt sein, was Bergmann und Co. In Zukunft austüfteln, denn 2016 soll die zehnjährige Musicalgeschichte mit einem tollen Chorwerk zelebriert werden.

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