Abschlusswanderung

Schnee erfreut Kolpingfamilie

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Durch die grüne Mitte marschieren die Wanderer der Kolpingfamilie zum Reinheimer Teich.

Groß-Zimmern - Hans Düsel und Dieter Paschka haben die Kolping-Wanderung organisiert. Sie befinden sich in guter Tradition. Ganz genau weiß keiner, seit wie vielen Jahren schon zwischen den Jahren gewandert wird.

„Es könnte die 26. oder 27. Wanderung sein“, überlegt Johannes Blank. „Es ist wichtig, dass der Verein am Ende des Jahres noch einmal zusammen kommt und dass die Gemeinschaft ein bisschen mehr ausgeprägt wird“, sagt er. Die Mitglieder der Kolpingfamilie wollten am Samstag, dem ersten richtigen Wintertag mit Schnee und kalten Temperaturen, zum Reinheimer Teich marschieren. Dort erwartete sie eine Glühweinstation, es blieb Zeit zum Innehalten und für Gespräche. Dann ging es zurück zum katholischen Pfarrzentrum, wo heißer Gulasch auf die Wanderer wartete. Die Kolpingfamilie wandert nicht automatisch samstags, sondern an einem beliebigen Tag in der Woche zwischen Weihnachten und Sylvester. „Nur sonntags nicht, da gehen wir ja in die Kirche“, sagte Blank. „Wir gehen nicht nur traditionell auf die Jahresabschlusswanderung, sondern auch in den Abschlussgottesdienst“, ergänzte Simone Hamm.

„Das ist für mich persönlich der Jahresabschluss. “ Johannes Rüster ist kein Ur-Zimmerner. Er kommt aus dem Ruhrgebiet, lebt aber schon einige Jahrzehnte in Zimmern. „Die Zimmerner Sprache habe ich aber nicht gelernt“, lachte Rüster, der diese Tatsache nicht betonen müsste. Seit zehn Jahren ist er Mitglied der Kolpingfamilie und macht die Aktivitäten regelmäßig mit. „Hier trifft man Freunde und Kollegen, die Gemeinschaft ist mir wichtig und mir macht es einfach Spaß, mit zu wandern. “ 

bea

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