Vorschläge für Kerbsymbol bis Ende Juni einreichen

Was den Dieburgern recht ist...

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Strickarbeiten gab es zur Verschönerung des Platzes.

Groß-Zimmern - „Was den Dieburgern recht ist, ist den Zimmernern billig“, das sagte der Vorsitzende des Kerbvereins Thomas Beutel bereits vor Jahren. Dass in der Gemeinde ein Symbol für die Kerb fehlt, war nicht nur den Vereinsaktiven längst klar. Von Gudrun Fritsch 

„Aber es ist oft nicht einfach, so etwas im großen Kreis zu diskutieren“, betont Beutel beim Pressetermin mit seinen Ausschusskollegen Heinz Held und Clemens Geiß am Freitag im Glöckelchenkeller. Der Ausschuss mit den drei hochkarätigen Kerbkennern wurde bei der März-Versammlung des Vereins gebildet, um endlich Schwung in die Sache zu bringen. Die Sache, das ist der inzwischen bei der Gemeinde gestellte Antragt, auf dem Roten Platz ein Monument für die Kerb errichten zu lassen.

Mehr Infos bei Heinz Held, 06071/749046, Clemens Geiß, 06071/41514, oder Thomas Beutel, 0171/7004541.

Im Zuge der Neugestaltung des Rathausplatzes ist Bürgerbeteiligung gefragt. Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ wird die Gemeinde einen Ideenwettbewerb starten und hat am Runden Tisch Vorschläge gesammelt. Dabei soll nun gleich ein Platz für das „Kerbsymbol“ berücksichtigt werden. Deshalb drängt die Zeit. Egal ob Vereine, Einzelpersonen, Schulklassen, Jahrgänge oder ein Stammtisch, alle können an dem Wettbewerb teilnehmen. Voraussetzung ist, dass man seine Idee zur Gestaltung des Kerbsymbols entweder als Modell, Skizze oder auch in schriftlicher Form (beschreibender Text) bis zum 30. Juni beim Vorsitzenden des Kerbvereins Thomas Beutel, Angelgartenstraße 18 (Briefkasten im Glöckelchen) einreicht. Eine Jury wird dann über die Wahl entscheiden. Je nachdem, welcher Vorschlag das Rennen macht, muss dann ein geeigneter Platz auf dem neu zu gestaltenden Rathausplatz gefunden werden. Ob in Stein gemeißelt, aus Holz geschnitzt oder aus Metall zusammengeschweißt, das Denkmal oder Monument sollte repräsentativ sein für das Fest der Feste. „Der Watz kommt da eigentlich nicht in Frage“, kommentiert Held. Vorstellbar wäre bei Bedarf eine Eigenkonstruktion des Vorschlagenden, für wahrscheinlicher hält die Kerb-Troika jedoch, dass ein Künstler mit der Umsetzung beauftragt wird. Das wird nach der Wahl bekannt gegeben und sollte dem so sein, sind dann Künstler aus der Region an der Reihe, sich um den Auftrag zu bewerben. Der LA wird über die Vorschläge berichten.

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