L-förmiger Baukörper mit Tiefgarage hinter dem Hirschkopfhaus

Ideen zum Wohnen für Menschen mit Behinderung

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Eingefügte Baukörper: Vogelperspektive Nord-Ost. (links unten die Friedensschule).

Groß-Zimmern - Eine interessante Präsentation gab es bem Planungsausschuss am Montagabend im Rathaus. Von Gudrun Fritsch

Dirk Tritzschak, Regionalleiter der Stiftung Nieder-Ramstädter-Diakonie (NRD), stellte Pläne „in der ersten Ideenphase“ zur Errichtung eines Wohngebäudes für behinderte Menschen in der Wilhelm-Leuschner-Straße 15 vor. Demnach soll hinter dem denkmalgeschützten Hirschkopfhaus, das nicht in die Planung integriert ist, an der Kettelerstraße auf Höhe des katholischen Pfarrzentrums ein L-Förmiges Wohnhaus für bis zu 18 Bewohner und der dazu gehörigen Infrastruktur errichtet werden. Nachdem die alten Scheunen und Speicher abgerissen wurden, ist es neben der Friedensschule hell geworden. Dieses Licht soll möglichst erhalten bleiben, erklärte Tritzschak, denn das hintere Gebäude in zweiter Reihe soll nur ein Obergeschoss mit Dachterrasse erhalten. Barrierefrei und rollstuhlgerecht mit Aufzug könnte angrenzend an die Einfamilienhäuser in der Kettelerstraße ein zweigeschossiges Gebäude entstehen. Ein Flachdach sei ebenso möglich wie auch die Fortführung der Gibelständigkeit, hier habe man sich noch nicht festgelegt.

Für den L-förmigen Bautypus müssten zunächst zwei Grundstücke vereinigt werden. Da diese nicht im Bereich eines rechtskräftigen Bebauungsplans liegen, müsste ein vorhabenbezogener B-Plan aufgestellt werden. Das Besondere an dem Entwurf ist die Schaffung von Parkraum. In einer Tiefgarage sollen nämlich 14 Stellplätze entstehen. Da die NRD für die eigene Nutzung höchstens vier davon benötigen würde, wäre auch unter Einbeziehung durch den Bau wegfallender Parkplätze hier ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Die unbebauten Flächen zu den Nachbargrundstücken sowie zwischen Neubau und dem alten Bestandsgebäude sollen gärtnerisch anspruchsvoll gestaltet werden, die Erschließung von Nutzflächen über offene Laubengänge erfolgen. Der Zugang zum Gebäude und die Zufahrt zur Tiefgarage würde an der Kettelerstraße liegen. Die sehr ansprechend visualisierte Präsentation kam bei den Gemeindevertretern offensichtlich gut an. Sie werden nun in den Fraktionen weiter beraten und das Thema nach dem Sommer wieder auf die Tagesordnung nehmen.

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