„Jesus hat die Welt auf den Kopf gestellt“

Schon am Samstag Kommunion gefeiert

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Sechs Klein-Zimmerner Kinder empfingen bereits am Samstag im katholischen Gotteshaus ihre Erstkommunion.

Klein-Zimmern - Sechs junge Menschen empfingen beim Festgottesdienst in der katholischen Kirche am Samstag ihre Erstkommunion. Im dicht gefüllten Gotteshaus feierten Familie, Freunde und Gemeinde miteinander, umrahmt wurde die Kommunion vom Spiel des KKM. Von Ursula Friedrich 

Nach einem dreiviertel Jahr Vorbereitungszeit auf den großen Moment herrschte ein bisschen Lampenfieber. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Kinder samt Katecheten und Pfarrer Christian Rauch zum Gruppenbild am Taufstein – dann wurde zwanglos, zumeist im Familienkreis weiter gefeiert. „Unser Thema war die Fußwaschung Jesu“, sagte Gemeindereferentin Jutta Moka – ein Synonym dafür, dass Jesus die Welt auf den Kopf stellt. Mit sechs Kindern verbrachte Moka eine lange Vorbereitungszeit, die nun in die Heilige Kommunion, das Spenden und Empfangen von Brot und Wein, dem Leib und Blut Christi, mündete.

Die Zahl der Kommunionkinder sei in den vergangenen Jahren konstant gewesen, so die Gemeindereferentin. „Diese Zeit als Elternteil aktiv, in der Rolle des Katecheten zu begleiten und mit den Kindern diesen Schritt zu gehen, das ist etwas sehr Besonderes“, sagte Thomas Schwinn. Auch Manuela Findhammer, bereits zum zweiten Mal Katechet, war gern noch einmal engagiert dabei. „Auch als Erwachsener lernt man nie aus.“ Sie interessierte auch der moderne Umgang mit Bibelpassagen. Ihre Erstkommunion hatte sie an gleicher Stelle zu Zeiten von Pfarrer Scholz erlebt. „Richtig toll waren unsere Ausflüge, besonders der zum Mainzer Dom“, ließ Thomas Schwinn die vergangenen Monate Revue passieren. Auf Wunsch des Kommunionkindes ging es nun mit der ganzen Familie zum Essen zum Italiener. „Panna Cotta“, hatte sich Marlene gewünscht.

Für die sechs jungen Gemeindemitglieder steht nach dem Empfang ihrer Erstkommunion auch die Einladung, aktiver in verantwortlicher Rolle am Gemeindeleben teilzunehmen, etwa als Messdiener oder in der jungen gemeinde (KjG).

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