Im Angelgarten steht das Wasser

Jugendsportplatz erst 2015

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Den Namen „Im Angelgarten“ trägt die Region am Festplatz wohl zurecht.

Groß-Zimmern - Jugendpfleger Tom Hicking informierte kürzlich in der Sitzung des Sozialauschusses über geplante Maßnahmen für das Quartiermanagement. Von Gudrun Fritsch 

Der Vertrag mit dem Diakonischen Werk, bisher Betreiber der Projektwerkstatt, wurde wie berichtet zumJahresende gekündigt. Das Management ist seit August im Jugendzentrum angesiedelt und wird von Hicking geleitet, der von Anfang an als Beauftragter für die Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (Hegiss) in das Projekt eingebunden war und die Lenkungsgruppe leitet, die sich aus Vertretern der Fachabteilungen des Rathauses zusammensetzt. Die Kündigung des Vertrags mit der Diakonie sei hauptsächlich aus finanziellen Gründen erfolgt, da die Gemeinde an den hierfür von Bund und Land geförderten Gesamtkosten von rund 90.000 Euro mit 30.000 Euro beteiligt war. Zur Bewältigung der neuen Aufgaben wurden intern Entlastungsstunden geschaffen, sodass der Jugendpfleger nun genügend Zeit auch für die Belange der Sozialen Stadt habe.

Hicking versicherte, dass an allen bisher begonnenen Themen weiter gearbeitet werde. Dazu zählt der sehr aktive Arbeitskreis Flüchtlinge, bei dem zwei Gruppen zu einer zusammengeschmolzen sind. Für die Asylbewerber wurde im Jugendzentrum ein „Sozialkaufhaus“ eingerichtet, das montags von 11 bis 13 Uhr geöffnet ist. Weiterhin wurde im Juz donnerstags von 14 bis 16 Uhr eine Sozialsprechstunde eingeführt. Hier wird unter anderem beim Stellen von Anträgen Hilfe angeboten. Außerdem findet montags von 13 bis 15 Uhr eine Jugendsprechstunde statt.

Als weiteres Angebot für die Jugend soll das Projekt „Jugend abholen“ ins Leben gerufen werden. Hicking bemüht sich derzeit um Fördermittel für eine zusätzliche Sozialarbeiter-Stelle. „Leider liege der Bescheid über die Mittelzuwendung für 2014 noch nicht vor“, sagte er, folglich gebe es noch keine Formulare zur Beantragung der Mittel für 2015. Zur Erstellung des Jugendportparks in der Angelgartenstraße teilte Hicking mit, dass der geplante Fertigstellungstermin witterungsbedingt nicht eingehalten werden konnte und deshalb Einweihung und Inbetriebnahme erst im Frühjahr 2015 erfolgen können.

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Dann sollen die Jugendlichen in die Fertigstellung des Projektes einbezogen werden und bei verschiedenen Maßnahmen mithelfen. In diesem Zusammenhang soll auch ein weiteres Beteiligungsprojekt starten. Dabei soll die sich in Privatbesitz befindende weiße Wand gegenüber der Kindertagesstätte Angelgartenstraße kindgerecht besprüht werden. Eine Einverständniserklärung der Eigentümerin liegt vor.

Die aus Geldmitteln der Sozialen Stadt geplante Umgestaltung des Schulhofes der Friedensschule soll 2015 beantragt werden. Geldmittel hierzu würden dann 2016 fließen. Die Planung wird vom Landkreis übernommen, was enorme Kosten spare, die Umsetzung folge dann unter Mithilfe der Schüler, Lehrer und Eltern. Noch drei Jahre können Anträge gestellt werden und fünf Jahre lang Mittel fließen, 2019läuft dann das Projekt Soziale Stadt endgültig für Zimmern aus.

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