Tolles Fest mit ausgezeichnetem Wetter

Der Hut ist ab und die Kerb zu Ende

+

Klein-Zimmern - Der Kerbhut ist abgesenkt und der kleine Traktor entschwindet knatternd von der Bildfläche. Damit ist das Fest im Ortsteil fast zu Ende. Von Ulrike Bernauer

Die Klein-Zimmerner Kerb ist in diesem Jahr zur Zufriedenheit aller verlaufen. Das Wetter war traumhaft und hätte schöner nicht sein können, lediglich die Kerbfrauen haben in ihren dunklen Jubiläumsfräcken beim Umzug viel Schweiß vergossen. „Es gab keine unliebsamen Vorkommnisse“, zeigt sich Ortsvorsteher Markus Geßner sehr zufrieden. Auch der Kultur- und Kerbvereinsvorsitzende Walter Götz hat absolut keinen Grund zur Beschwerde. „Ich meine sogar, dass in diesem Jahr noch mehr Besucher da waren, als in den Jahren zuvor“, freut er sich. Am Dienstagabend steht der harte Kern am Feuerwehrhaus, die Kerbfrauen und Kerbborschen werden durch durch etliche Zu- schauer verstärkt.

Das Gaaselied , die Klein-Zimmerner Hymne, wird noch einmal vom Katholischen Kirchenmusikverein (KKM) intoniert und alle singen voller Inbrunst mit. Joachim Köbel senkt den Kerbhut ganz vorsichtig und langsam ab, während des Liedes und bevor ihn die Kerbborschen dann zu seiner nächsten einjährigen Ruhe in einer Garage tragen. Kerbvadder Damian Dölz verabschiedet die Kerb 2016 hochoffiziell und fügt tröstend hinzu: „Nach der Kerb ist vor der Kerb.“

Götz schwingt das kupferne T, in dem bereits die Urkunde verstaut ist, und kündigt an, den Behälter nun auf einem Acker zu vergraben. „Auf wundersame Weise wandert das T dann im Laufe des Jahres von dem Acker außerhalb zurück zur Wiese hinter der Kirche, wo wir es im nächsten Jahr wieder ausgraben werden. Keiner weiß, wie es geschieht, aber es geschieht.“ Brote werden gereicht, das letzte Bier noch ausgetrunken und die Besucher der letzten Stunde der Klein-Zimmerner Kerb freuen sich noch auf das Feuerwerk, das nach Einbruch der Dunkelheit direkt auf dem Gaaseplatz entzündet wird.

Kommentare