Das Zimmerner Fest der Feste

Erst die Taufe, dann die Übergabe

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Ähnlich wie den rot-weißen Kerbborschte 2014 wird es dem aktuellen Jahrgang ergehen.

Groß-Zimmern - „Wer einmal in der Gersprenz war, den bringt so schnell nichts um“, heißt es in Zimmern. Aus dieser Weisheit wurde vor einigen Jahren eine neue Kerbtradition begründet: die Kerbtaufe wurde 2003 erstmals Zugangsvoraussetzung zur Feier des Heimatfests.

Auch dem aktuellen blau-weißen Kerbjahrgang steht dieses Ritual nun bevor. Am Samstag, 15. August, um 14 Uhr werden die 21 Männer des Jahrgangs 1995/96 im Wasser der Gersprenz getauft. Erfahrungsgemäß lockt dieses feuchtfröhliche Spektakel am Gailsloch viele Jahrgänge und Fans der Zimmerner Kerb an. Welche Prozeduren die 21 Täuflinge über sich ergehen lassen müssen, bleibt der Phantasie der Jury überlassen. Wer die Kerbtaufe gut übersteht, darf am Freitag, 28. August, dann die nächste Hürde zur Zimmerner Kerb nehmen. Bei der Kerbübergabe wird sich der Jahrgang des Vorjahres, die Kerbborschte 1994/95, mit Sicherheit knifflige Trink- und Geschicklichkeitsspielchen einfallen lassen. Los geht es am Freitagabend auf dem Roten Platz. Bei der Kerbübergabe, die sich inzwischen zu einem festen Freitagsritual gemausert hat, geht es dann aufs Ganze. Auf der Bühne am Roten Platz durchlaufen die 21 neuen Kerbborschte den nächsten Crashtest, der sich mit Sicherheit gewaschen haben dürfte. (ula)

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