Beim Fastnachtskegeln endlich den Tannenbaum ausgelöscht

Kerbvädder feiern Weihnachten

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Schnuckelige Kerbvädder mit bunten Kugeln beim Tannenbaum-Kegeln.

Groß-Zimmern - Sie sehen recht schnuckelig aus und sind wohl etwas Besonderes. Die Kerbvädder in Groß-Zimmern feiern so, wie es ihnen passt. Verkleidet geht man zwar in die Fastnacht, aber beim Essen und Kegeln geht das Ganze auch schon mal als Weihnachtsfeier durch – und das Wichtigste ist und bleibt ihnen eben die Kerb.

 

Insgesamt 14 Kerbvädder trafen sich zur Kappenweihnachtsfeier. Ein „Rot-Weiser“, so heißt es, habe etwas verschlafen, sei aber doch noch pünktlich zum Essen erschienen. Roland Cöster, Kerbvadder vom Schwarzen Bock, fühlte sich in seiner Rolle als grün-weißer Weihnachtsmann sehr wohl und jeder durfte aus seinem großen Sack eine süße Kleinigkeit herausziehen. Der ein oder andere behütete es wie seinen größten Schatz. Viel Lob gab es für das deftige Essensmenü von Miro, dem Wirt vom Kegelcenter, der die Narren bewirtete. Danach wurden die Verdauungsorgane mit viel „Julischka“ gespült, um im Anschluss noch einmal traditionell die Kerbrede von „Benjamin“ (Alias Mathias Hix, 2015) anzuhören, dem jüngster Kerbvadder im Bunde.

Beim Kegeln traten grüne, blaue und rote Teams mit Farbenkegeln gegeneinander beim Tannenbaum-Spiel an. Das Kegeln in Kostümen war bestimmt auch eine Belustigung für die Gäste des Lokals, die von außen sehr gut hineinschauen konnten. Dabei wurden zwei Teams gebildet und für jedes Team ein Tannenbaum aufgemalt. Jeder Kegler machte abwechselnd einen Wurf in die Vollen. Vorhandene Holzzahlen wurden gestrichen. Das Spiel endete, als ein Team seinen Tannenbaum komplett streichen konnte.

Bilder zum Abschluss der Kerb

guf

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