Kinderchor der Kirchenspatzen

„Seht die Blumen wachsen“

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Gesang und Theaterspiel mit viel Spaß. Die kleinen „Kirchenspatzen“ führten in der Kirche ein Singspiel von Ulrich Gohl auf.

Groß-Zimmern - Rund 20 Kinder des Kinderchores „Kirchenspatzen“ hatten am Sonntag zu einem besonderen Familiengottesdienst in die Kirche eingeladen. Sie spielten und sangen die Geschichte von Mirjam und ihrem kleinen Bruder Mose nach einem Singspiel von Ulrich Gohl.

Mose soll, wie alle neugeborenen Jungen des israelitischen Volkes, auf Befehl des Pharaos getötet werden. Doch seine Schwester Mirjam gibt nicht auf und sucht nach einer Lösung, um ihren neugeborenen Bruder zu retten. So wurde der Raum vor dem Altar in der Kirche kuzerhand zu einer Kulisse aus Schilf am Ufer des Nils. Die Israeliten bauten eine Mauer aus Steinen und besangen eindrucksvoll ihr Dasein als Sklaven mit dem Lied „Aus der Tiefe rufen wir, höre unser Flehen“. Mirjam (gespielt von Emilia Herr) setzte mutig ihren Bruder Mose in einem geflochtenen Binsenkörbchen im Nil aus. Gefunden wird das Kind von der Pharaonentochter (gespielt von Sarah Will) die das Kind aufnimmt und an ihrem Hof aufwachsen lässt.

Der Chor unter der Leitung von Barbara Wörtche (Klavier) und Claudia Unterleider wurde musikalisch von zwei Flöten (Finja Fiedler, Carolin Beckmann) und einer Geige (Sophie Gaida) unterstützt. „Seht die Blumen wachsen, seht doch wie sie blühn“, so hieß das erste und auch letzte Lied aus den Kehlen der Kirchenspatzen. Als Zeichen der Hoffnung, die weitergetragen wird, verteilten die Kinder Blumen an die Besucher.

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guf

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