Geselliger Nachmittag auf der Ranch der katholischen Kirche

Kolpingfamilie feiert mit neuem Raum

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Beim Familienfest der Kolpingfamilie bleibt neben Kaffee und Kuchen auch viel Raum für Gespräche.

Groß-Zimmern - Alle sind beim Familienfest der Kolpingfamilie erst einmal neugierig. Bevor sie sich beim Fest am Samstag an der Tafel niederlassen und sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen, wird zunächst der neu ausgebaute Raum angeschaut. Von Ulrike Bernauer 

Der neue Raum an der Kirche findet großen Anklang.

Von der Ranch aus geht es durch die Scheune, die nun einen ebenen Boden mit dem frisch verlegten Verbundpflaster hat, und dann gelangt man in den Nachbarhof. Hier führt eine Tür in einen Schuppen, in dem bisher die Kinderkleider-Kammer für Bedürftige untergebracht war. Diese Kleider werden künftig in Eppertshausen gesammelt und aufbewahrt. Der neue Raum, den die Kolpingfamilie fortan allein nutzen wird, ist hell und freundlich. „Hier werden wir unsere Vorstandssitzungen abhalten oder uns zu Spieleabenden treffen“, sagt die Vorsitzende Gabriele Kuhn-Flavio.

Die Mitglieder der Kolping-familie sind froh über den zusätzlichen Raum, denn bisher habe man immer Absprachen treffen müssen, wer wann wo ist. Größere Veranstaltungen werden allerdings auch weiterhin im Pfarrzentrum stattfinden. Johannes Blank bedankte sich bei Johannes Rüster, der eifrig zu Pinsel und Malerrolle gegriffen hat. Nachdem die Neugier befriedigt war, setzten sich die Gäste auf die Bänke. Sie hatten an diesem Tag auch noch besondere Besucher: Die Orgelbauer aus Bautzen freuten sich über Kaffee und Kuchen. Eigentlich arbeiten die Handwerker auch samstags weiter am Einbau des Kircheninstruments, nur am Sonntag machen sie frei. Pfarrer Christian Rauch hatte sie aber für wenigstens eine Stunde der Kirche verwiesen. In der Kirche gab es nämlich eine Trauung.

Für Markus Mikun kam die Pause gerade recht. „Hier ist die Aufnahme sehr herzlich und der Kuchen schmeckt köstlich.“ Noch zwei Wochen werden die fünf Orgelbauer in Groß-Zimmern bleiben, dann wird das Instrument komplett auf der Empore zusammengebaut sein. Dann muss es noch intoniert werden, was etwas länger dauern wird als der Einbau.

Die Mitglieder der Kolpingfamilie freuten sich nicht nur über Süßes, später feierten sie ihren neuen Raum mit Würstchen und Salaten. Großes Interesse fanden auch die Fotos von den Sanierungsarbeiten für den Hof und den neuen Gruppenraum. Für die Kinder gab es an diesem Tag Gesellschafts- und Bewegungsspiele.

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