Krippenspiel in der evangelischen Kirche

Jeder will Maria sein

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Zeigen die Geschichte um die Geburt des Heilands zweimal in der evangelischen Kirche: das Ensemble des Krippenspiels „Freude, Freude“.

Groß-Zimmern - Vier Marias – eine derartige Besetzung sieht die Weihnachtsgeschichte nicht vor. So musste sich das weibliche Ensemble notgedrungen einigen, wer die populäre Rolle der Mutter Gottes spielen darf. Von Ursula Friedrich 

Wie in jedem Jahr war der Part der Maria im evangelischen Krippenspiel heiß begehrt. Auch Engel sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Einfacher hatten es die Anwärter der Josef-Rolle: Die beiden Jungen teilen sich den Job, denn das musikalische Krippenspiel wird am Heiligen Abend in zwei Gottesdiensten aufgeführt.

Aufführung am Heiligabend

Kinder von sechs bis elf Jahren, zwölf an der Zahl, zeigen das Geschehen um die Geburt Jesu am 24. Dezember in der evangelischen Kirche. Hirten, Herold, Gastwirt und das traute Paar entführen die Gottesdienstbesucher einmal um 15 Uhr und ein weiteres Mal um 16.30 Uhr zu den Anfängen des Neuen Testaments. Unter musikalischer Leitung von Kantor Ulrich Kuhn wurden diesmal besonders viele Lieder einstudiert. Und weil die Geburt Jesu ja Anlass großer Freude ist, ist das Liedgut durchaus flott. Einstudiert wurde das Krippenspiel mit dem passenden Titel „Freude, Freude“ auch diesmal von Heidrun Fornoff, Gemeindepädagogin Manuela Bodensohn sowie Hella Heizmann und Adina Reichert.

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