Team der evangelischen Kirche

Maria und Josef im Wald

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Die Kinder verfolgen gespannt die zeitgenössische Reise von Maria und Josef nach Bethlehem.

Groß-Zimmern - Nicht nur viele Kinder, auch zahlreiche Erwachsene hatten sich am frühen Sonntagabend auf den Weg zur Waldschule gemacht, wo auf dem Außengelände die Waldweihnacht stattfand. Von Ulrike Bernauer 

Wie der evangelische Pfarrer Michael Fornoff mitteilte, wurde hier zugleich das 21. Türchen des lebendigen Adventskalenders geöffnet. Darüberhinaus war auch der morgendliche Gottesdienst mit der Waldweihnacht zusammen gelegt worden.

Für die Kinder war ein Stabtheater mit Pappfiguren besonders interessant. Heidrun Fornoff, Manuela Bodensohn, Adina Reichert, Andrea Malbrick und Franziska Wiedenmann liehen den Puppen ihre Stimmen. Sie erzählten die Geschichte von Maria und Josef, wie sie sich auf den Weg nach Bethlehem machten. Beide sind im Stück überhaupt nicht glücklich, dass Maria sich hochschwanger, mit dem Kind im Bauch, zur Volkszählung auf den Weg begeben muss. Maria fürchtet sich vor dem dunklen Wald und vor den Beschwernissen der Reise. Die beiden haben nur 110 Kilometer zurück zu legen - in der heutigen Zeit überhaupt kein Problem, zu Fuß beziehungsweise mit dem Esel durch unwegsames Gelände aber schon eine unbequeme und auch gefährlicher Reise. Begleitet werden sie von einem Engel, der über ihnen wacht, wovon die beiden aber nichts wissen. Der Engel hat im Theaterstück nach der Ankunft im Stall auch das letzte Wort. „Es war zwar nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatten, aber Gottes Wege sind manchmal nicht so, wie wir es uns vorstellen. Wie es mit Maria, Josef und dem Kind weitergeht, erfahrt ihr in kurzer Zeit in eurer Kirche. Bestimmt beim Krippenspiel“, kündigte der Engel an.

Begleitet wurde das Theaterspiel von zahlreichen Liedern und Gebeten, der Posaunenchor sorgte zudem für festliche Stimmung bei der Waldweihnacht.

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