Viele Zimmerner beteiligen sich an Spendenaktion der JU

Mehr als 40 Räder für Flüchtlinge

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Dennis Wejwoda, Fabian Lankua und Jan Kohlpaintner freuen sich über das Fahrrad, das Ria Poth (von links) gespendet hat.

Groß-Zimmern - Zahlreiche Fahrräder haben am jetzt in Zimmern ihren Besitzer gewechselt. Die Junge Union hatte zur Fahrradspende für Flüchtlinge aufgerufen und viele Zimmerner fühlten sich angesprochen. Von Ulrike Bernauer 

Insgesamt 38 Fahrräder, acht Laufräder, drei Kinderräder und ein Cityroller konnten Max Burger, Jan Kohlpaintner, Fabian Lankau und Dennis Wejwoda am Samstag an ihrem Stand vor dem Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum (JUZ) entgegennehmen. Die vier jungen Herren waren hochzufrieden mit dieser Sammelaktion.

Die Fahrräder werden erst einer Inspektion unterzogen und dann auf Vordermann gebracht. „Erst wurden die Fahrräder von Albert-Schweitzer-Schülern im Fach Arbeitslehre repariert, jetzt wollen wir aber die Flüchtlinge Hand anlegen lassen“, sagt Jugendpfleger Tom Hicking. Im JUZ werden die Drahtesel aufbewahrt. Aus zwei Gründen ist es sinnvoll, die Flüchtlinge in die Reparaturarbeiten mit einzubeziehen. Zum einen werden die selbst reparierten Stücke wohl mehr geschätzt. Zum zweiten haben die Menschen aus den fremden Ländern viel Langeweile, die Reparaturarbeiten ermöglichen ihnen eine sinnvolle Beschäftigung. Ria Poth hat ihr altes Fahrrad vorbeigebracht. „Ich bin die absolute Autofahrerin und die Leute, die zu uns kommen, brauchen die Fahrräder viel dringender.“

Gerhard Klober lacht: „ich komme mit einem alten Hirsch, aber das kann man wohl noch reparieren, sonst muss ich es auf den Sperrmüll stellen.“ Die Junge-Union-Mitglieder halten den Drahtesel allerdings für viel zu schade zum Wegwerfen. Oriana Hiemenz hat das Fahrrad ihres Sohnes vorbeigebracht und ist begeistert von der Aktion. „Mein Sohn ist über das Fahrrad hinaus gewachsen und wir hatten gerade überlegt, ob und wie wir das einem Flüchtling spenden könnten, da haben wir die Ankündigung im Lokal-Anzeiger gelesen.“

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