Waldwirtschaftsplan

Messeler Hügelland wird doch weiter gefördert

+
Forstamtsleiter Helmut Seitel stellte den Waldwirtschaftsplan 2015 mit einem Überschuss von gut 170 000 Euro vor. Ein Lieblingsprojekt der damaligen Umweltministerin Silke Lautenschläger (im Bild) war das Projekt Messeler Hügelland.

Groß-Zimmern -  Vor kurzem wurde berichtet, dass das Projekt „Messeler Hügelland“ nicht mehr durch das Land Hessen gefördert werden sollte. Von Gudrun Fritsch 

Im Zuge der Vorstellung des Waldwirtschaftsplanes 2015 teilte Forstamtsleiter Helmut Seitel mit, dass die Landesmittel doch weiter fließen werden. Der von Hessen-Forst erstellte Entwurf des Waldwirtschaftsplans weist einen Überschuss von gut 177. 000 Euro aus. Die Summe der zu erwartenden Erträge wurde auf gut 310 .000 Euro und die Gesamtheit der voraussichtlich zu leistenden Aufwendungen auf über 133.000 Euro festgesetzt. Seitel erläuterte im Fachausschuss die geplanten Erträge und Aufwendungen.

In den vergangenen Jahren wurden in der Waldgemarkung anlässlich der Aktionen „Messeler Hügelland“ zahlreiche Projekte angefangen: Hirschkäferwiegen und Feuchtgebiete wurden angelegt, Steinbrüche, Sandbereiche freigestellt, Tümpel geschützt und vieles mehr. Durch das zunächst angekündigte Auslaufen der Fördergelder könnten Pflege und Unterhalt der Maßnahmen nicht gewährleistet werden, so dass in absehbarer Zeit die erzielten Errungenschaften wieder verschwinden würden, fand Gemeindevertreter Kurt Werdecker (FDP).

Überschussbetrag soll zurückgeführt werden

Aus diesem Grund hatte er beantragt, die bisher in der Gemarkung Groß-Zimmern im Projekt „Messeler Hügelland“ entstandenen Maßnahmen jährlich mit 5000 Euro aus dem Waldertrag zu fördern. Doch Forstamtsleiter Seitel konnte noch eine gute Nachricht überbringen, nämlich dass die Landesförderung des Projektes „Messeler Hügelland“ verlängert wurde. Damit hatte sich Werdeckers Antrag erledigt.

Die Gemeindevertretung beschloss, dass der Überschussbetrag aus dem Wald dem Gemeindehaushalt zugeführt werden soll.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion