Mit dem NABU Island erkunden

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Beeindruckende Landschaftsbilder der wunderschönen Natur mit vielen Vogelarten zeigte Hildegard Jacob im Glöckelchen.

Groß-Zimmern - Wie schon traditionell jedes Jahr im Januar begann der NABU Groß-Zimmern seine Veranstaltungsreihe mit einem Reisebericht. Dieses Mal hatte Hildegard Jacob vom NABU Münster die mehr als 20 Zuhörer auf eine Reise nach Island eingeladen.

Ein Vortrag mit vielen hilfreichen Tipps für die eigene Reise.

Unter dem Titel „Island: Feuer Wasser und Eis“ präsentierte sie eine Auswahl ihrer schönsten Bilder. Da sie bereits fünfmal Island bereiste, gab es neben den eindrucksvollen Landschaftsbildern natürlich auch viele interessante Reisedetails zu hören. Von der Autopanne über die auch in Hotels mitzubringenden Schlafsäcke bis hin zu einer warmen Dusche am Straßenrand erzählte die Islandbegeisterte, wobei sie öfters die Situationen mit einem Schmunzeln kommentierte. Gemeinsam mit Ihrem Mann Rudi Heckwolf erforschten sie Island auch abseits der Ringsstraße, die einmal um die ganze Insel führt.

Diese Touren auf kleineren Pisten führten in unbekannte Ecken des Landes, die in vielen Reiseführern fehlen, aber dennoch sehr sehenswert sind.

Große Auswahl an Vogelmotiven

„Das größte Problem bei einigen tausend Bildern war die Auswahl der Bilder für den Vortrag“, berichtete Jacob. Als Naturschützer lag den beiden Reisenden natürlich nahe, dass sie versuchen wollten, die in Island heimischen Vogelarten zu beobachten und auch zu fotografieren. So gab es eine umfangreiche Auswahl an Vogelmotiven. Neben der Trottellumme, den Papageientauchern, Dreizehenmöwen, Alpenstrandläufern, Sandregenpfeifern, Goldregenpfeifern und einem Schneehuhn durfte natürlich das Odinshühnchen nicht fehlen.

Zur Auflockerung wurden aber auch andere Tiere präsentiert wie zum Beispiel die Kegelrobben, die Schafe und selbstredend das Island-Pferd.

Anwesende notieren sich Hinweise für eigene Reise

Jacob hob hervor, dass die Isländer nicht mögen, wenn man die Pferde als Island-Pony bezeichnet. Dazu gab es immer wieder Aufnahmen von der einzigartigen, kargen Landschaft, die mit Geysiren, Wasserfällen und sehr eindrucksvollen Steinformationen alles andere als eintönig erscheint. Angetan von der Freundlichkeit der Isländer und der Hilfsbereitschaft gab Jacob auch viele praktische Tipps für eine Reise dorthin.

Einige der mehr als 20 Anwesenden notierten sich eifrig die Hinweise für besondere Sehenswürdigkeiten, die in Reiseführern eher keine Beachtung finden, und Empfehlungen, wie man mit dem Wohnmobil die schönsten Stellplätze findet.

Beeindruckende Landschaftsbilder der wunderschönen Natur mit vielen Vogelarten zeigte Hildegard Jacob im Glöckelchen.

Spannend war die Schilderung von der Durchquerung einer Furt, bei der man sich nicht sicher war, wie tief das Wasser wirklich war, und ob man den vorhandenen Schildern vertrauen könne.

Ausgiebige Gesprächsrunde im Anschluss

Die beiden Islandkenner empfahlen auf jeden Fall, immer aktuell die beste Stelle zur Durchquerung zu suchen, da die Flüsse und Bäche ständig ihren Verlauf und die Tiefe ändern. Nichts anderes stehe auch auf den Schildern, wie die Referentin erklärte.

Einige Bilder aus der Hauptstadt Reykjavik und von kleinen Kirchen, unter anderem von der bekannten „schwarzen Kirche“ auf der Südseite der Halbinsel Snäfellsnes, rundeten den Vortrag ab. Trotz der Fülle an Informationen, die in leicht verständlicher Weise während des Vortrages übermittelt wurden, gab es am Schluss noch eine ausgiebige Gesprächsrunde, in der viele Fragen der zukünftigen Island Reisenden antwortet werden konnten.

(guf)

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