Erweiterungsbau für das Sportheim

Neue Aufgaben für die Viktoria

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Der neue Vorstand der Viktoria präsentiert sich auf dem Fußballplatz: Andrea Decker (v. l.), Ilse Henning, Dr. Michael Wiedekind, Jana Glenz und Erhard Höptner.

Klein-Zimmern - Nachwahlen wurden bei der Viktoria Klein-Zimmern nötig, nachdem mit Jana Glenz und Dennis Wejwoda zwei Vorstandsmitglieder  ausgeschieden waren.  

Den schon bestehenden  Vorstand Erhard Höptner (Sprecher), Ilse Henning (Rechnerin) und Dr. Michael Wiedekind (Sportausschuss) ergänzen nun Jana Glenz (Wirtschaftsbetrieb) und Andreas Decker (Schriftführer). Als vordringlichste Aufgabe soll in diesem Jahr der Erweiterungsbau des Sportheimes in Angriff genommen werden. An Kosten sind rund 200.000 Euro eingeplant. Diese Investition kann der Verein nicht alleine stemmen, so sind Zuschüsse vom Land Hessen, Landessportbund, Sportkreis und Gemeinde beantragt und zum Teil schon zugesagt.

Rund 30.000 Euro sollen in Selbsthilfe aufgebracht werden. Die restlichen Mittel deckt ein Kredit über 50 000 Euro der Hausbank ab. Sobald die Zusage des Landes vorliegt, soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Entstehen sollen zwei neue Umkleidekabinen mit Duschraum, ein neuer Schiedsrichterraum, ein Büro sowie ein Gymnastik-/Besprechungsraum. Das bestehende Gebäude aus den 70-er Jahren kann den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, so Höptner. So benötige man dringend ein Büro, um alleine die Interneteingaben an den Fußballverband zu gewährleisten. Ebenfalls entspreche die Schiedsrichterkabine nicht mehr dem Standard.

Erfreulicherweise wachse die Jugendabteilung, derzeit nähmen neun Jugend-Mannschaften am Spielbetrieb teil, was aber zur Folge habe, dass sich an manchen Spieltagen bis zu drei Mannschaften in einer Kabine umziehen müssten. Deshalb sei eben auch der Anbau von zwei Kabinen mit Duschen geplant.

Auch an die Ökologie wurde gedacht, auf dem geplanten Pultdach mit optimaler Sonneneinstrahlung ist eine Fotovoltaikanlage von rund 100 Quadratmetern eingeplant. Über die Leistungen der ersten Mannschaft zeigte sich Höptner nicht glücklich, steht die doch schon ziemlich nah an den Abstiegsplätzen und hatte am Sonntag mit 1:6 eine hohe Niederlage gegen den FV Mümling-Crumbach kassiert.

„Aber auch ein Abstieg wäre kein Beinbruch“, erklärte Höptner, „sind doch die Weichen für das nächste Jahr gestellt, Trainer und Spieler haben bereits zugesagt.“ Trotz der nicht so erfreulichen Situation sei die Stimmung in der ersten Mannschaft nicht schlecht. In der zweiten Mannschaft laufe es sportlich gut und Mannschaft und Trainer Chris Michaeli peilten die 40-Punkte-Marke an.

So erfreulich sich für Höpter und seine Vorstandskollegen der Zuspruch der Kinder und Jugendlichen zum Verein gestaltet, so schwierig ist die Situation bei den Betreuern. Hier wären die beiden Jugendleiter René Krieger und Rainer Rosskopf begeistert über jeden zusätzlichen Trainer oder Betreuer. Auch im Spielausschuss für die Aktiven könnte die Viktoria noch Hilfe gebrauchen. Zudem fehlt noch ein Schiedsrichter, was derzeit zu einem Punktabzug bei den Aktiven führt. Abgerundet wird das sportliche Angebot der Viktoria, die hauptsächlich durch ihre Fußballabteilung bekannt ist, durch eine Männer- und Frauenvolleyballmannschaft, das Jedermannturnen, die Gymnastik, das Kinderturnen und den Kindertanz. (bea)

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