In der ASS-Turnhalle darf jeder mal aufs Siegerpodest

Olympische Ferienspiele mit Medaillenregen

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Den Tischtennisball über Rinnen von einem Ende zum anderen der Halle zu befördern, das gelingt nur gemeinsam.

Groß-Zimmern - Sportlich endeten die Winterferienspiele. Am Freitagnachmittag veranstalteten die Kinder „Olympische Ferienspiele“. Von Ulrike Bernauer 

Viel Konzentration und Geschick braucht es, um den Luftballon auf einem Teller zu transportieren.

Schließlich stand am letzten Tag Griechenland auf dem Programm, das Land, aus dem die Wettkämpfe stammen. In weiße Tüchern gekleidet, wie die alten Helenen, waren die Zimmerner Kinder. Sie hatten ihre Trikots allerdings mit etwas Farbe aufgepeppt. In der alten Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) fand der friedliche Wettkampf statt. Bei dieser Olympiade wurde nicht das Einzelkämpfertum gefördert, sondern die Kinder traten in zwei Gruppen gegeneinander an. Auf Schnelligkeit und Stärke kam es bei einigen Spielen nicht unbedingt an.

Ganz auf Teamwork setzte das Spiel, bei dem ein Tischtennisball über Rinnen von einem Ende der Halle zum anderen transportiert werden musste. Während Gruppe eins hier Schwierigkeiten hatte, befand sich Gruppe zwei nur noch einen Meter von der Zielgerade entfernt. Da fiel der kleine Ball aus der Rinne auf den Boden und es hieß: zurück auf Start für Gruppe zwei, mit dem Ergebnis, dass Gruppe eins, die völlig chancenlos schien, diese Disziplin für sich entscheiden konnte. Luftballons mussten auf einem Teller transportiert, Bälle aus Papier in einen Korb geworfen und weitere Wettstreite ausgefochten werden. Auch wenn sich die Gruppen über einen Sieg freuten, war jedoch insgesamt das Dabeisein wichtiger.

Im Unterschied zu den Großen bekam hier auch jeder Wettkämpfer am Ende eine Medaille und durfte aufs Siegerpodest. Und noch etwas Besonderes gab es bei der Zimmerner Olympiade: Die Medaillen hatten die jungen Wettkämpfer zuvor selber gestaltet.

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