Mehr Geld für Höhergruppierte

Auf und Ab bei der Personalentwicklung

Groß-Zimmern - Bereits vor einiger Zeit wurde die Gemeindevertretung beauftragt, ein Personalentwicklungskonzept erstellen zu lassen. Anliegen war es, Kosten einzusparen.

Doch die Stellenbewertung auf Grundlage von Arbeitsplatzbeschreibungen hat jetzt zu einigen Höhergruppierungen und mehr Niedergruppierungen geführt. Wegen der Besitzstandswahrung kommt es folglich zu einer höheren Belastung des Personalbudgets. Ein Consulting-Unternehmen hat die Stellen der 34 Rathausmitarbeiter untersucht, wie Bürgermeister Achim Grimm der Gemeindevertretung am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis: Sieben Stellen wurden tarifrechtlich höher eingestuft. Den betroffenen Mitarbeitern steht demnach mehr Geld zu.

Diesen Ansprüchen ist der Gemeindevorstand jetzt durch entsprechende Beschlüsse nachgekommen. Elf Stellen wurden tarifrechtlich unter dem bisherigen Niveau eingestuft. Das damit verbundene Einsparpotenzial kann allerdings erst bei Neueinstellungen wirksam werden. In der Summe wird die Belastung der Gemeinde durch Personalkosten also zunächst einmal höher. Die Mehrbelastung liege allerdings im Rahmen des Personalbudgets im aktuellen Haushalt, beantwortete Grimm die Frage des SPD-Gemeindevertreters Claus Rosendahl. (guf)

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare