Hubertusschützen feiern Oktoberfest und ermitteln die Treffsichersten

Auf Tanzfläche und am Schießstand

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Petra Höptner, Dagmar Gessner, Anette Wiedekind (sitzend von links), Silke Geyer und Bettina Krumm (stehend von links) haben sich zum Oktoberfest bayrisch in Schale geworfen.

Klein-Zimmern - Die Hubertusschützen hatten zum Oktoberfest eingeladen, und viele Besucher waren stilecht im Dirndl oder mit Lederhosen erschienen. Die Stimmung am Samstagabend war bestens, ob im Saal des Schützenhauses oder auf der Schießbahn. Von Ulrike Bernauer 

„Das Glas Sekt hat offensichtlich gezogen“, freut sich Günter Schmutzler von den Hubertusschützen über das gut besuchte Haus. Jede entsprechend gekleidete Dame oder Herr bekommt ein Glas Sekt zur Begrüßung, die sechste Flasche ist denn auch bald leer. Dominique Köbel ließ sich am Stand das Schießen mit dem Langgewehr genau erklären, sie trat zum ersten Mal an. Drei Schüsse durfte jeder Schütze abgeben, aber der letzte zählte dann. So schoss mancher nur einmal, wenn der erste Schuss schon ins Schwarze traf. Am Ende war Andreas Metz mit 9,4 Teilern Schützenkönig, der erste Ritter Gerhard Stenner erzielte 9,3 Teiler, Ludwig Sauerwein als zweiter Ritter 9,1. Bei den Damen erreichte Maren Borbonus 8,1 Teiler, Brigitte Wanko als erste Prinzessin 7,8, Daniela Klieber als zweite Prinzessin 7,7.

Tanzlust überkam die Gäste des Oktoberfestes der Hubertusschützen in Klein-Zimmern. 

Sein Schießergebnis wollte Ralph Wiedekind diesmal nicht verraten. Er schoss nicht oft, als Lehrer ist er beim Oktoberfest auch meist im Urlaub. „Aber das Fest macht mir immer großen Spaß und wenn wir da sind, dann kommen wir auch hierher.“ Nico Wreesmann ist 16 Jahre jung und kam zum ersten Mal aufs Oktoberfest, zusammen mit einigen Feuerwehrkameraden: „Hier ist richtig gute Stimmung und es gefällt mir sehr gut.“ Schützenkönigin Maren Borbonus wunderte sich ein bisschen über ihren Erfolg. „Wenn ich mal schieße, dann nur hier.“ Entweder ist sie ein Naturtalent oder sie hatte am Samstag einfach nur Glück.

Das frühere Ortsvereinsschießen haben die Hubertusschützen seit einigen Jahren ein wenig gewandelt. Jeder kann nun kommen und probieren, ob er ein gutes Auge und eine sichere Hand hat. Dennoch haben sich viele Vereinsvertreter eingefunden, neben der Feuerwehr auch der KuK, der KKM, die Kerbfrauen und Kerbborschen und die Viktoria. Aus Groß-Zimmern hatten sich Mitglieder des Tischtennisvereins an den Schießstand gestellt.

Auch die Kinder fühlten sich wohl. Ben, Florian und Emma hatten genug Platz, sich zu bewegen und mit den weiß-blauen Fähnchen ließ sich auch gut spielen. Später wurde es ein wenig enger, denn die Tanzfläche wurde von einigen Paaren gut genutzt. Die Musik ließ die Füße unruhig werden.

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