VdK-Ortsverband Groß-Zimmern

Nach langer Pause jetzt wieder ein Frühlingsfest

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Jens Neumann und Ute Decker (stehend) moderierten das Frühlingsfest des VdK.

Groß-Zimmern - So manches VdK-Mitglied hatte sich bei den letzten Veranstaltungen des Sozialhilfeverbandes schon gewundert, dass der Vorsitzende Thomas Kießling sich nicht blicken ließ. Beim Frühlingsfest des VdK am Samstag im Pfarrzentrum, lüftete Ute Decker das Geheimnis.

Aufgrund starker beruflicher Anforderungen hat Kießling sein Amt zum 31. März aufgegeben und arbeitet nun als Beisitzer mit. Neue Vorsitzende ist nun Decker, die auch das Frühlingsfest moderierte. Sie stellte denn auch gleich ihre Kollegen vor. Ilse Schneider fungiert als Rechnerin, Schriftführerin ist Elke Rambach, Juniorenvertreter Jens Neumann und Vertreterin der Frauen Angelika Nahrstedt. Zu Beisitzern wurden Thomas Kießling, Ursula Schöttner, Erich Fritsch, Jürgen Volk und Marietta Schulmeister gewählt. Die Wahl des neuen Vorstandes erfolgte außerhalb einer Jahreshauptversammlung und wurde vorstandsintern durchgeführt, was nach den Regularien des VdK unter bestimmten Umständen möglich ist.

Die regulären Vorstandswahlen waren im Jahr 2013, die nächsten turnusgemäßen werden erst 2017 sein. Decker zeigte sich zuversichtlich, dass man mit dem neuen Vorstand gute Arbeit werde leisten können. „Ich habe mich sehr gefreut, dass sich so viele bereit erklärt haben, mit zu machen und sich auch bereits mit guten Ideen einbringen.“ Das Frühlingsfest hatte einige Jahre nicht stattgefunden. Grußworte sprach auch Bürgermeister Achim Grimm. Er freute sich, dass der Ortsverein nun wiederbelebt ist. Auch die Leiterin des Mehrgenerationenhauses (MGH) Angelika Seidler begrüßte die Wiederaufnahme des Festes. Sie hofft dass die Zusammenarbeit zwischen MGH und VdK auch weiterhin so gut ist.

Jens Neumann, Juniorenvertreter, hielt einen Vortrag über das Betreuungsrecht und empfahl den VdK-Mitgliedern dringend, sich nicht nur um einen geeigneten Betreuer Gedanken zu machen, sondern diesen auch zu bestimmen. Sonst könne ein völlig Fremder vom Gericht bestimmt werden, der dann die Geschicke des Betreuten regelt. Aber auch die Betreuung von einem Familienmitglied sei mitunter nicht unproblematisch. Sinnvoll sei es hier, für bestimmte Bereiche einen Ehrenamtlichen hinzu zu nehmen. Neumann machte auch Werbung für die Vereins-Bonuskarte. Der Aktion habe sich der VdK angeschlossen. „Wenn Sie zehn Vereinsveranstaltungen im Laufe des Jahres besuchen, haben Sie nicht nur viel Freude und Abwechslung, sondern auch die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.“ Für Unterhaltung sorgte Gerda Curella, die mit zahlreichen Anekdoten für Erheiterung sorgte. (bea)

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