Blockheizkraftwerk

Wärme für Feuerwehr und Juz

Groß-Zimmern - Energetische Sanierungen im Eigenheim sind meist kostspielig. Erst recht, wenn, wie im Fall der Gemeinde, gleich zwei größere Gebäude betroffen sind. Für das Jugendzentrum und das Feuerwehrgebäude wird eine neue Heizungsanlage angeschafft.

Kostenpunkt: 43.000 Euro. Die Investition ist allerdings alternativlos. Die bisherige Anlage, die beide Gebäude mit Wärme versorgt, ist so veraltet, dass es nicht einmal mehr Ersatzteile gibt. Nicht kleckern, sondern klotzen, war die Intention des Gemeindevorstands, der sich für eine sehr effiziente und energetisch sinnvolle Lösung entschied: Die Investition in eine moderne Gasheizung und ein Blockheizkraftwerk (BHKW), dessen Leistung auf beide kommunalen Gebäude ausgelegt ist. „Nach zehn Jahren macht sich die Investition in das BHKW bezahlt und wirft Gewinn ab“, sagte Bauamtsleiter Klaus Keller.

Die Entscheidung für ein zusätzliches Blockheizkraftwerk hat eine Vorgeschichte: Auf der Suche nach Einsparpotentialen bezüglich Heizkosten in kommunalen Gebäuden und energetisch guten Lösungen, hatte die Gemeinde bereits vor Monaten das Unternehmen Entega entsandt, das nach seinen Untersuchungen fachmännischen Rat erteilte. Nach einer Prioritätenliste soll jetzt alte Anlagentechnik ausgemustert und durch moderne ersetzt werden. Um den Auftrag im Feuerwehrhaus bewarben sich drei Fachfirmen. Den Zuschlag habe ein örtliches Unternehmen erhalten, teilte Bürgermeister Achim Grimm kürzlich mit.

ula

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