Kindergarten Blumenstraße feiert auch mit Eltern und Erziehern

Weihnachtszauber und Hundeleben

Viel zu Lachen gab es beim Theaterstück „Der kleine Hund Schnuffel“ in der Kita Blumenstraße.

Klein-Zimmern - Der Duft von Kuchen und frischen Waffeln empfing am Donnerstag die Gäste der Kindertagesstätte Blumenstraße. Die Einrichtung hatte zum Weihnachtszauber geladen und viele Eltern mit ihren sind Kindern gekommen. Von Ulrike Bernauer

Für die Kinder gab es viel Unterhaltung. Als erstes durften sie eine Aufführung des Puppentheaters „Pusteblume“ anschauen. Puppenspielerin Eva Böhm stellte sich zunächst vor, aber als der Hund Schnuffel auf die Bühne trat, hatten die Kindern ganz schnell vergessen, dass das Stofftier von einem Menschen geführt wird. Brüllendes Gelächter begleitete am Anfang die Späße des süßen Hündchens, das mit seiner Freundin Lena ein Herz und eine Seele war, bis Lena einen Computer geschenkt bekam.

Nun litten die Kinder mit Hund Schnuffel, der gar keine Aufmerksamkeit mehr von seiner Freundin erhielt. Als er enttäuscht in die weite Welt hinauszog, begegnete er teilweise finsteren Gestalten. Ein streunender Hund war dabei, eine berlinernde Ratte, aber auch ein französischer Schwan. Die Gesichter der Kinder hellten sich wieder auf, als Lena und ihr Schnuffel sich schließlich dich wieder fanden und Versöhnung feierten.

Viel Spaß hatten die Kinder auch bei anderen Aktionen. Lea-Marie (3) hatte schon zwei Buttons am Pullover stecken, malte aber eifrig noch andere Vorlagen aus. Ihre Mutter, Melanie Pfeffer, malte mit und sagte: „Mir macht das richtig Spaß.“ Die beiden wohnen nicht in Klein- sondern in Groß-Zimmern. „Meine Tochter kam hier in die Blumenstraße, weil in Groß-Zimmern kein Platz frei war. Jetzt bleiben wir, denn wir sind beide sehr zufrieden und vor allem Lea-Marie gefällt es hier sehr gut.“

Nicht nur die Buttons-Aktion machte den Kindern Freude. Viele wollten sich gerne schminken lassen. Alfiya Kolodziej verwandelte Anna ge in einen Regenbogenvogel mit vielen Farben. Donatos hingegen war entrüstet, als er für eine Fledermaus und dann für einen Vampir gehalten wurde. „Ich bin Batman“, erklärte er stolz.

Nicht nur die Erzieherinnen hatten viel für diesen Weihnachtsnachmittag vorbereitet. Auch der neu gewählte Elternbeirat war in die Planungen involviert. Viele Mütter standen hinter der Kuchentheke oder schenkten Kaffee aus und sorgten dafür, dass der Nachmittag für alle ein schönes Erlebnis wurde. Auch Heiko Schacher gefiel dieser Weihnachtszauber gut. Der Klein-Zimmerner freut sich, dass seine Tochter Hanna (5) in der Kindertagesstätte so gut aufgehoben ist.

Auch Nikola Schwinn ist mit der Einrichtung und dem Team sehr zufrieden. „Meine beiden älteren Töchter waren schon hier, die gehen nun in die Geißbergschule. Pauline kommt seit den Sommerferien her und sie ist rundum zufrieden. Die Erzieherinnen sorgen dafür, dass sich die Kinder hier wohlfühlen, sie haben tolle Ideen und bringen immer was Neues ein.“

Für die Eltern gab es dann zum guten Schluss noch eine Überraschung. Die Kinder hatten nämlich verschiedene Tänze einstudiert: einen Lichtertanz und einen mit bunten Tüchern.

Nicht nur beim Tanz zeigten sie ihr Können, sondern bewiesen mit den neu erworbenen Musikinstrumenten des Blumenstraßen-Kinderorchesters, dass Musizieren einen riesen Spaß macht.

Kommentare