Gütesiegel der Handwerkskammer

Albert-Schweitzer-Schule für Berufsorientierung prämiert

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Offizielle Übergabe des Rollups für die Albert-Schweitzer-Schule in Wiesbaden: (v.l.) Dr. Manuel Löser, Ingeborg Klages, Christine Werner, Marion Hübner, Klaus Repp und Bernhard Mundschenk.

Wiesbaden/Groß-Zimmern - Die Albert-Schweitzer Schule (ASS) konnte sich aufgrund ihres weiterentwickelten Angebots zur Berufs- und Studienorientierung erneut qualifizieren und darf das Gütesiegel „Schule mit vorbildlicher Berufs- und Studienorientierung“, das sie bereits vor drei Jahren erhalten hat, auch für drei weitere Jahre tragen.

Das Gütesiegel kennzeichnet Schulen als richtungsweisende Beispiele für eine qualitativ hochwertige Berufsorientierung, die für ihre Schüler Perspektiven der Selbstverwirklichung und der individuellen Lebensgestaltung als Grundlage für berufliche und private Zufriedenheit schaffen. Im Rahmen einer Feier am Donnerstag im Meistersaal der Handwerkskammer in Wiesbaden haben Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Kultusministerium, Klaus Repp, Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, und Sara Günnewig, Head of Marketing & Communications der J.P. Morgan AG die ASS neben 27 weiteren Schulen für ihre erfolgreichen Konzepte im Übergang von der Schule zum Beruf ausgezeichnet.

Ingeborg Klages, Leiterin des Haupt- und Realschulzweiges, Marion Hübner, Leiterin des Gymnasialen Zweiges, sowie OloV-Koordinatorin Christine Werner nahmen Urkunde und Plakette entgegen. Staatssekretär Lösel betonte die stetig steigende Bedeutung der Berufs- und Studienorientierung an den Schulen als „eine überaus wichtige Investition, um jungen Menschen bereits früh ein Gefühl für ihre Interessen und Neigungen zu geben“. Dies helfe, die Jugendlichen in eine gute Ausgangsposition für ihren zukünftigen Werdegang zu bringen und zudem die Quote des Ausbildungs- und Studienabbruchs und damit auch die Jugendarbeitslosigkeit insgesamt zu senken. Repp betonte: „Wir müssen unseren Kindern so früh wie möglich erklären, wie die Berufswelt aussieht und wie vielfältig sie ist.

Die Chancen für eine Ausbildung insbesondere im Handwerk sind aktuell so gut wie selten.“ Noch vor wenigen Jahren habe man gesagt, dass einige Handwerksbetriebe bald den roten Teppich für Lehrlinge ausrollen werden. Heute könne man sagen: Der rote Teppich liegt aus. „Handwerksbetriebe haben längst erkannt, dass die Lehrlinge von heute die Fachkräfte von morgen sind“, so Repp. (guf)

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