Ziel ist 305.000 Euro: Orgelkasse ist besser gefüllt als erhofft

„Wir schaffen das!“

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Die Mitglieder des katholischen Pfarrgemeinderats stehen dem Orgelförderverein von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite.

Groß-Zimmern - Neujahrsempfang der Zimmerner Katholiken im St. Josephshaus einen aktuellen Sachstandsbericht zum OrgelProjekt.

Kernaussage: Das Spendenaufkommen ist so, dass wir uns fünf zusätzliche Register leisten können und auf die gewünschten 22 kommen. 22 Register sollten es werden, als vor gut fünf Jahren diagnostiziert wurde, dass das vorhandene Instrument in der St. Bartholomäus-Kirche Gottes Lob mit immer mehr schwindender Klangfülle verkündet. Ein neues Instrument muss her, war die Konsequenz, aus der sich ein Orgelförderverein und eine bistumweit für ihre Kreativität gerühmte Spendenkampagne entwickelten. Es gab Wünsche, und es gab Limits. Mehr als 250 000 Euro sollte die neue Orgel nicht kosten, verfügte die Fachabteilung des Bistums Mainz, und das bedeutete Abspecken. Mit der Orgelbaufirma Eule wurde vereinbart, auf fünf der eigentlich 22 geplanten Register zu verzichten, aber die technischen Voraussetzungen zu schaffen, sie gegebenenfalls doch noch mit einbauen zu können.

„Gegebenenfalls“ heißt nichts anderes als „wenn das Geld dafür da ist“. Frohe Botschaft Göbels: Der Pegel der Sendekasse steht bereits bei 270.000 Euro. „Das ist mehr als wir brauchen“, so der Vorsitzende des Orgelvereins jetzt auf dem Neujahrsempfang in Klein-Zimmern - aber noch zu wenig, um die fünf zusätzlichen Register zu finanzieren. Inzwischen hat der Verein bereits mit den Orgelbauern verhandelt, ist auf ein gewisses preisliches Entgegenkommen gestoßen, und auf der Zielmarke steht jetzt: 305.000 Euro. Anders herum betrachtet: Es fehlen noch 35.000 Euro.

Ungeachtet dieser nicht geringen Summe hat die Kirchengemeinde die zusätzliche fünf Register bereits in Auftrag gegeben, denn Göbel ist sich sicher: „Wir schaffen das!“- bis zum Oktober 2016, an dessen erstem Tag das neue Instrument erstmals im Gottesdienst erklingen und damit den Beginn eines großen Festwochenendes markieren soll. Ein wesentlicher Baustein dieses Optimismus’ ist der jetzt beginnende Verkauf von rund 500 Orgelpfeifen des inzwischen abgebauten alten Instruments, die nicht im neuen recycelt werden. Dazu gibt es am kommenden Sonntag (10.) nach der um zehn Uhr beginnenden Eucharistiefeier in Groß-Zimmern, also etwa ab 11 Uhr im Pfarrzentrum in der Kettelerstraße ein erstes Ideentreffen. (sr)

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