Für viele steht im neuen Schuljahr ein Wechsel an

Zeugnisse zum Ferienbeginn: Freude und Tränen

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Lars freut sich über sein letztes Zeugnis in der Angelgartenschule, das ihm Klassenlehrerin Barbara Nottarp überreicht.

Groß-Zimmern - Ein richtiges Fest machte der Elternbeirat der Schule im Angelgarten (SiA) aus dem letzten Schultag der Viertklässler. Von Ulrike Bernauer 

Sie ließen die Lehrer der Grundschule erst in das Gebäude, nachdem sie ihre Künste mit dem Hula-Hoop- Reifen vorgeführt und auch noch einen Limbo getanzt hatten. Ein tolles Bild gab es dann, als die Viertklässler viele Luftballons mit ihren Wünschen in den Himmel steigen ließen. Vor der Zeugnisausgabe präsentierten sich die Schulabgänger aber auch noch einmal in der Aula vor allen anderen Schülern. Beide Klassen, die 4a und die 4b hatten jeweils sowohl ein Lied als auch einen Tanz einstudiert. „Ein Hoch auf uns“ sangen die einen, die anderen hatten das Lied „Alte Schule, altes Haus“ gewählt. Schulleiterin Martina Goßmann sagte, sie sei stolz auf die Schüler: „Wenn ich daran denke, wie ihr vor vier Jahren als Erstklässler hier anfingt und nun sehe, dass ihr euch zu solch großen Kindern entwickelt habt, stimmt mich das sehr zuversichtlich.“

Tröstende Worte gab es vereinzelte für Kinder, die traurig waren, gar Tränen vergossen, weil sie sich nun von Freunden trennen müssen. „Das ist das Beste, dass ihr Freunde gefunden habt, und die könnt ihr auch weiterhin nach der Schule sehen.“ Alle Kinder der Klassen 4a und der 4b wurden versetzt und werden nach den Ferien weiterführende Schulen besuchen.

Die meisten behalten ihren Schulweg bei und gehen dann in die angrenzende Albert-Schweitzer-Schule. Einzelne Kinder gehen auf Schulen nach Gundernhausen, Darmstadt oder Dieburg. Nicht nur den Kindern fiel es schwer, sich von ihrer Grundschule zu trennen. Auch die Lehrerinnen Barbara Nottarp (4b) und Ulrike Schulte (4a) werden ihre Schüler vermissen. „Wir haben unser Herz an die Kinder gehängt“, sagten beide unisono. Deshalb seien sie auch froh, dass sie im nächsten Schuljahr nicht gleich wieder eigene Klassen leiten, sondern als Fachlehrerinnen arbeiten werden.

Viele Ausflüge haben sie zusammen unternommen, auch die Klassenfahrt nach Erbach fand gemeinsam statt. Die Lehrerinnen haben sich auch gefreut, dass ihre Schüler bis zum letzten Tag fleißig waren. „Ich habe befürchtet, dass nach Ostern nicht mehr viel Energie in den Kindern steckt“, sagte Nottarp. „Aber im Gegenteil, da haben sie sogar noch zugelegt.“ Folglich war den meisten Kindern auch nicht bange vor der Zeugnisausgabe, die nach einem letzten gemeinsamen Frühstück stattfand.

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