Die SPD hatte im November beantragt, mit Schildern den Kreisel als solchen kenntlich zu machen und ihn in einen „echten Kreisel“ auszubauen. Bereits Mitte Dezember beschloss die Gemeindevertretersitzung nach mehreren Ausschusssitzungen mehrheitlich drei Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Front der Kindertagesstätte St. Sebastian (wir berichteten mehrfach). Jetzt stellte die Gemeindevertretung die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 3300 Euro zur Verfügung.
Vorangegangen waren einige Diskussionen über den recht provisorisch gestalteten und wenig schön anzuschauenden Rundverkehr nahe des Rathauses. Quer durch das Rund, das verkehrstechnisch kein echter Kreisverkehr ist, verlaufen gestrichelte Linien, die Fußgänger animieren, das Oval zu durchqueren. Markierungen sind verblasst, Pflanzkübel wenig anheimelnd als Begrenzungen eher willkürlich platziert. Einen wirklichen Guck hatte das Ensemble wohl nie. Doch lautete die Frage vielmehr, ist die Verkehrssituation so, dass man sie verbessern müsste? Die Verwaltung leitete die Dezember-Beschlussfassung zur Prüfung und Stellungnahme an das Polizeipräsidium Südhessen weiter.
Trotzdem werden die beratenen Verbesserungen mit dem bereitgestellten Geld umgesetzt. Bürgermeister Carsten Helfmann als Chef örtlicher Straßenbehörde signalisierte seine Zustimmung.
Schilder aus allen Zufahrtsrichtungen
So werden nun in der Mitte der zum Kreisel führenden Straßen Markierungen aufgebracht, die sich trichterförmig verbreitern. Fußgänger sollen künftig nicht mehr mitten durch den Kreisel laufen. Außerdem werden Schilder aus allen Zufahrtsrichtungen platziert, die auf den Kreisverkehr hinweisen. An den Einmündungen gilt dann nicht mehr die Rechts-vor-links-Regelung, sondern Vorfahrt für die Fahrer, die bereits im Kreisel sind.
Ferner wird ein absolutes Halteverbot neu eingerichtet, das vom Kreisel etwa 50 Meter bis zum Eingang der Kita reichen wird. So solle die Sicherheit für die Kinder erhöht werden.









