Bei „gefühlter Windstärke 15“, so die Ausrichter vom Kerbborschte Jahrgang 1970/71, ging es im Neun-Loch-Minigolf-Fun-Park rund. Weder Sturmböen, noch Gänsehaut bei knapp 17 Grad, waren ein Handicap – zwölf Jahrgänge wetteiferten um Pokal, Ehre und die goldgelbe flüssige Siegesprämie im Bierfass.Der gastgebende Jahrgang geizte nicht mit Würstchen, Getränken und guter Laune. Knifflig wurden die Anforderungen dafür im Parcours.
Da musste das Bällchen durch die Eingangstür eines Modells der örtlichen Kultkneipe geschossen werden, in der Schnapsbar einlochen oder, extrem schwierig, im Abfluss eines laufenden Waschbeckens landen.Auf einer neu angelegten Bahn thronte das typische Outfit der Kerbboschte: die Kappe.
Die schlagfertigen Frauen um Kerbmädchen Rita Grohe standen den Herren weder an guter Laune noch Einsatzwillen nach. Denn eine Besonderheit des Turniers ist, dass stets eine neue Runde über die Kerbboschte-Minigolfanlage gemacht werden kann.
Auf Platz zwei landeten die Titelverteidiger, die Silberrocker, mit 111 Schlägen.Nur einen Schlag mehr hatte der Jahrgang 1975/76 benötigt, der als Dritter ebenfalls mit einem Fässchen Bier entlohnt wurde. Der beste Einzelspieler trat unter dem Pseudonym Mille (Jahrgang 1975/76) an. Er meisterte alle Handicpas mit der Rekordzahl von nur 15 Schlägen.














