Die Schallschutzdecke und die Aufhängestangen für Schallschutzvorhänge seien eingebaut, auch Beschallungsanlage und Lichtspots seien vorhanden.
Der Raum im ehemaligen Rathaus Nieder-Roden war frei geworden, nachdem das städtische Altarchiv vor etwa zwei Monaten in den Keller des Bürgerhauses Dudenhofen umgezogen war.
Nutzung durch Vereine vorstellbar
„Wir wollen Infrastruktur schaffen, aber nicht gegen die Bevölkerung“, betont der Erste Stadtrat. „Es gilt auch berechtigte Interessen der Anwohnerschaft aufzunehmen. Es soll ja ein Raum für ein kulturelles Angebot für die Bevölkerung sein.“ Neben Musik, Literatur oder anderen Kunstformen eigne sich der neue Veranstaltungsraum beispielsweise auch für eine Podiumsdiskussion. Die Größe sei überschaubar: „Mit 60 Leuten sitzen Sie da völlig entspannt.“
Kulturdezernent Werner Kremeier (Grüne) sieht auch die Chance einer Nutzung durch Vereine. Die „Studioreihe“ der städtischen Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen hat für die Spielzeit 2012/13 zunächst ihre Heimat im kleinen Saal des Bürgerhauses gefunden. Kremeier sieht darin nicht die beste Lösung: „Der Auf- und Abbau ist das Problem. Optimal wäre ein Theaterraum mit einem Foyer, das ein stärkere Theaterwirkung hat. Aber das ist natürlich mit dem multifunktionalen Konzept eines Bürgerhauses nicht vereinbar.“














