Zum Abschied lassen es Aue-Schüler nochmals richtig krachen

Abgang mit Schwanensee und Lehrerinnenfußball

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Den „Schwanensee“ mal etwas anders interpretiert: Zur Abgängerparty der Schule auf der Aue war dies ein Glanzlicht in der Gersprenzhalle.

Münster - Mehr als 200 Schüler der Schule auf der Aue hatten nach ihrer akademischen Feier zur Verabschiedung noch das dringende Bedürfnis, den Abschluss auch mit einer großen, ausgelassenen Fete zu begehen.

Dem diente die von Schülern und Eltern organisierte Abgängerparty in der Gersprenzhalle. Dem Motto des vergangenen Jahres, „Hollywood“, folgte das Thema „Zurück in die 90er“. Rund 350 Gäste kamen zusammen und bewunderten nicht nur die liebevoll und mit viel Fantasie von den Eltern geschmückte Halle. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Sabine Behling wünschte auch Bürgermeister Gerald Frank alles Gute für die Zukunft. Anschließend war die Bühne frei für die zahlreichen Vor- und Beiträge der Abschlussklassen. Spiele mit und um die Pädagogen herum gab es ebenso wie herzliche Danksagungen seitens der Schüler an ihre nun ehemaligen Lehrer. Bei den Wettspielen konnten die Pauker eigentlich nicht ein einziges Spiel gewinnen (so ein Zufall), aber die von den Schülern verhängten „erzieherischen Maßnahmen“ wurden mit viel Humor „ertragen“ und zur Freude aller Anwesenden auch umgesetzt.

Einer der Höhepunkte war dabei ein Slalomlauf für Lehrerinnen, die mit Fußbällen um extra aufgestellte Stangen dribbeln mussten, den sie mit Bravour absolvierten. Begeisterungsstürme löste die Uraufführung einer tänzerischen „Einlage für einen Lehrer und einer Lehrerin“ nach Tschaikowskys „Schwanensee“ aus. Die bunten, selbstgebastelten Ballettröckchen hatten neben der glanzvollen Haltung des Tanzpaares wesentlichen Anteil an dem Spaß. Wenn die bunten Röcke nicht gerade fürs Ballett gebraucht wurden, nutzten sie Nummerngirls, die die Moderatoren bei der Ansage der nächsten Attraktion mit unterstützten. Mangels weiblicher Nummern-Vorführerinnen hatten dankenswerterweise zwei junge Herren aus den Abschlussklassen diese feminine Rolle übernommen und zeichneten sich durch mehr oder weniger leichtfüßigen Gang aus.

Bilder: Abschlussfeier der Schule auf der Aue

Der absolute Höhepunkt auf der Bühne war, wie schon häufiger bei solchen Veranstaltungen, die Gesangsdarbietung von Sabine Fengel, sonst als Lehrkraft für Mathe und Geschichte an der Schule tätig. Sie lud alle Musikbegeisterten in die kleine Gersprenzhalle ein, wo Eltern eine Disco im Stil der 90er Jahre eingerichtet hatten. Die große Halle war bald leer, die kleine dafür umso voller. Beim Gang an die etwas frischere Luft wurden auch gerne Getränke und Speisen konsumiert. Selbst das hervorragende Speiseeis hatten die Organisatoren nicht vergessen, guter Absatz war der Lohn. Erst spät endete die für alle Beteiligten unvergessliche Veranstaltung.

Quelle: op-online.de

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