Sozialdemokratin kandidiert auch bei der Kommunalwahl

Angelika Dahms für sozialpolitisches Engagement ausgezeichnet

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Angelika Dahms erhält den Ehrenamtsbrief des SPD-Unterbezirks (von links): Christel Sprößler (SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende), Angelika Dahms, Patrick Koch (Vorsitzender SPD-Unterbezirk) und SPD-Landtagsabgeordnete Heike Hofmann.

Münster - Besonders die Optimierung der Kinderbetreuung in Münster liegt Angelika Dahms am Herzen. Seit mehr als 30 Jahren setzt sich die Sozialdemokratin in der Gemeindevertretung dafür ein. Die Sozialpolitikerin kandidiert bei der Kommunalwahl am 6. März auf Platz zwei der SPD-Liste für die Gemeindevertretung.

Zudem steht sie auf Listenplatz 10 der SPD-Liste für den Kreistag. Seit 20 Jahren ist Dahms auch im Kreistag aktiv, zuletzt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Sozialausschusses des Kreises, der in vollem Wortlaut „Ausschuss für Generationen, Gleichstellung und Soziales“ heißt. Für ihr vielfältiges ehrenamtliches soziales und politisches Engagement wurde Dahms 2014 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. In besonderer Weise würdigte auch der SPD-Unterbezirk Darmstadt-Dieburg bei seinem Neujahrsempfang 2016 die Verdienste von Dahms und verlieh ihr die Ehrenamtsnadel und den Ehrenamtsbrief der SPD. In besonderer Weise wurde ihr langjähriges Engagement im Verein „Frauen helfen Frauen“ gewürdigt, zu dessen Gründerinnen sie gehörte. Sie setzt sich seit mehr als 30 Jahren dafür ein, dass die Beratungsstelle und das Frauenhaus im Landkreis erhalten bleiben, obwohl das Land Hessen die Leistungen schon vor vielen Jahren komplett gestrichen hatte. Auch die ab 2016 wieder gewährten Zuschüsse des Landes reichen nicht aus, um in Not geratene Frauen und Kinder ausreichend zu unterstützen.

Doch die Frauenpolitik ist nur ein Bereich in Angelika Dahms politischem Aktionsfeld: „Ich engagiere mich besonders für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Münster sowie für die Unterstützung der Familien und Senioren. Nur gemeinsam erreichen wir optimale Lebensverhältnisse und sozialen Zusammenhalt.“ Um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, müsse Münster sein Angebot an Kita-Betreuungsplätzen erweitern. „Ich bin da ganz auf der Linie von unserem Bürgermeister Gerald Frank, der insbesondere das Ganztagsbetreuungsangebot erweitern will. Das brauchen wir auch, um dem Attribut ’Familienfreundliche Gemeinde’ gerecht zu werden“, sagt Dahms. Darüber hinaus fordert sie, dass Kindergartenplätze kostenfrei sein sollten. „Die Kindergärten sind heute wichtige vorschulische Bildungseinrichtungen, die in ihrer Bedeutung mit den Schulen gleichgestellt werden müssen. Das Land ist hier gefordert, in die Bildung zu investieren und die Personalkosten zu übernehmen“, erklärte Dahms, die damit eine Forderung der Landes-SPD aufgreift. Jedenfalls dürfte die Finanzierung nicht den ohnehin klammen Gemeinden aufgebürdet werden.

Gesundheitspolitisch hat Angelika Dahms auf Kreisebene mit dem von ihr geleiteten Sozialausschuss dem 2016 beginnenden Neubau des Bettenhauses der Kreisklinik in Groß-Umstadt den Weg bereitet. Der wird auf dem neuesten Stand der medizinischen Versorgung sein: mit Zweitbettzimmern, die mit Nasszellen und Toiletten ausgestattet sind. Eine zeitgemäße Notwendigkeit, befinden sich doch im derzeit noch genutzten Altbau die Toiletten zum Teil noch auf dem Flur.

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tm

Quelle: op-online.de

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