Bezahlbarer Wohnraum

SPD dringt auf Prüfung des Bedarfs an Sozialbauten

Münster - „Wohnraum muss bezahlbar bleiben“, erklärt der SPD-Ortsverein, den jüngst aufgestellten Bebauungsplan im Bereich Mozart- und Beethovenstraße als richtungsweisendend preisend.

„ Bezahlbares Wohnen entscheidet aber maßgeblich über Lebensqualität und Zufriedenheit. Gutes Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden,“ erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Fritsch. Mit der Mietpreisbremse, höherem Wohngeld und mehr Mitteln für den sozialen Wohnungsbau würden Bund und Land dafür sorgen wollen, dass Wohnen für alle bezahlbar bleibt. Fritsch: „Doch die bereitgestellten Mittel für die soziale Wohnraumförderung müssen von den Gemeinden abgerufen und eingesetzt werden.“ Die aktuelle Situation in Münster war für die SPD-Fraktion der Anlass für den Antrag, der einstimmig in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung angenommen wurde und mit dem der Gemeindevorstand beauftragt wird, den aktuellen Bedarf an Sozialwohnungen und die möglichen Standorte für neue Wohnungen zu prüfen.

„Die Gemeinde hat vor über zehn Jahren sich zum letzten Mal im sozialen Wohnungsbau betätigt. Die zunehmende Zahl an sozialen Gruppen, wie Alleinerziehende, Hartz-4-Empfänger, Geringverdiener in prekären Arbeitsverhältnissen und Flüchtlingen, finden am freien Wohnungsmarkt nicht genügend Wohnungen, die ihrem Einkommen entsprechen. Dem wollen wir entgegenwirken.“ begründete Edmund Galli den Antrag. „Mit einem Bebauungsplan für das „Frankenbach-Gelände“ bietet sich die Möglichkeit nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze sondern auch neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, kommentiert Fraktionsvorsitzender Fritsch den mit den Stimmen von SPD und ALMA verabschiedeten Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan im Bereich Mozart- und Beethovenstraße.

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tm

Quelle: op-online.de

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