500 Gäste bei Weihnachtsfeier bestens unterhalten

Ewald Schneider seit 65 Jahren Mitglied des TVM

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Verdienten Applaus holten sich die jungen Sportler des TVM für ihr Bühnenprogramm ab.

Münster - TVM - „Turnverein der Vielen Möglichkeiten“: Dieses Motto hat sich der TV Münster vor einiger Zeit auf die Fahnen geschrieben - und das breite Angebot seiner Tätigkeiten auch am Familiennachmittag präsentiert.

Mit mehr als 500 Gästen, unter ihnen viele Jubilare und der aus seiner vorherigen Arbeit bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe eng mit den Sportvereins-Belangen verbundene neue Bürgermeister Gerald Frank, beging der TVM seine Weihnachtsfeier mit Programm und Ehrungen in der Kulturhalle. Mit der Kamera und den Presseinfos zwischen Bühne und Gastronomiebereich mit Waffel-, Kaffee- und Kuchenstand hin und her eilte am Nachmittag in Reinhard Schneider unter anderem der Pressesprecher von Münsters größtem Verein, der rund 1 050 Mitglieder zählt. „Die Abteilungen untereinander haben das Jahr über miteinander oft wenig zu tun“, so Schneider. Entsprechend gerate die gemeinsame Feier im Dezember zu einer Art Familientreffen. Insofern sei die Veranstaltung ein „guter Brauch“ geworden.

Dank des mehr als zweistündigen Bühnenprogramms lernten die Mitglieder der Abteilungen Basketball, Fitness, Handball, Musik, Tanz, Tischtennis, Turnen und Wettkampfgymnastik auch jetzt anschaulich die sportlichen beziehungsweise kulturellen Aktivitäten ihrer Vereinskollegen kennen. Den Auftakt machte die Big Band unter Leitung von Armin Obert. Im weiteren Verlauf gehörte die Bühne den Purzelturnern, den Mädchenturnerinnen, den Mini-Handballern, der Dance-Cup-Gruppe „Tanzalarm“, den rhythmischen Sportgymnastinnen und den Leistungsturnerinnen.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Knapp die Hälfte der 31 Jubilare war zu den Ehrungen erschienen. (Bild vergrößern)

Größeren Raum nahmen die von Frank, der Zweiten TVM-Vorsitzenden Elli Stork und dem Ersten Vorsitzenden Wilhelm Otten vorgenommenen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, sportliche Erfolge und besondere Verdienste um den Turnverein ein. Die Offiziellen dankten 31 Frauen und Männern für die Unterstützung und Förderung des Vereins. Sie zeichneten Jubilare für 25, 40, 50, 60 und 65 Jahre Treue aus. Zu einigen Geehrten tat der TVM nähere Informationen kund - etwa zu Ewald Schneider: Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Turnverein, übernahm schon als 24-jähriger die Leitung des Spielmannszugs und beeinflusste dessen Entwicklung zum Musikzug und Blasorchester maßgeblich. Ab 1961 fungierte er über 20 Jahre hinweg zudem als Gauspielmannsführer, wirkte also auch weit über die Grenzen des Vereins hinaus.

In Brenda Pfeifer wurde derweil eine Frau geehrt, die seit 25 Jahren im Verein und die gute Seele der TVM-Geschäftsstelle ist. Seit Jahren sorgt sie jeden Mittwoch dafür, dass der Gesamtverein gut organisiert ist. Seit 40 Jahren dabei ist Bettina Stenglein-Kreis, deren Leistung in diesem Jahr auch schon bei der Bürgerehrung hervorgehoben worden war. Mit elf Jahren begann sie, Handball zu spielen, schloss an ihre Zeit als Aktive nahtlos die bis heute andauernde Zeit als Trainerin verschiedener Mannschaften an, coachte die Mini-Handballer ebenso wie die Alten Herren und die Damenaktivität.

Die weiteren Jubilare im Einzelnen waren Marcel Bürner, Althea D’Souza, Rita Enderle, Dorothea Hartmann, Christa Katzenmayer, Ursula Kurth, Tanja Ries, Kathrin Roßkopf, Angela Roßkopf, Thomas Roßkopf, Doris Sandebeck-Schuh, Irmgard Schneider, Helena Schneider, Heinz Schüler, Ilse Stanzel, Boris Wandinger, Jessica Wennel (alle seit 25 Jahren im Verein), Peter Frühwein, Heinz Peter Gerhold, Peter Grimm, Richard Löbig (alle 40 Jahre), Rainer Beck, Margarete Engel, Franz Josef Traub (alle 50 Jahre), Karl Josef Beck, Georg Köhl, Günther J. Löbig und Maria Seibert (alle 60 Jahre). Ihren Dank richteten die Offiziellen auch an die insgesamt rund 200 Helfer, die die Weihnachtsfeier in der festlich dekorierten Kulturhalle erneut zur besten Werbung für ein überaus herzliches, geselliges Miteinander im örtlichen Verein gedeihen ließen.

jd

Quelle: op-online.de

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