Knapp 180 Kinder

Ferienfreizeit: Interkommunaler Spaß

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Batiken bei der Friedensgemeinde war ein kunterbunt-kreatives Erlebnis mit Karin Keck-Hensel.

Eppertshausen/Münster - Knapp 180 Kinder erlebten die interkommunale Ferienfreizeit von Münster und Eppertshausen. Viele Vereine stellten ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Von Thomas Meier 

Ein Highlight gibt es noch bei der Ferienfreizeit von Eppertshausen und Münster, dann geht auch die Schule schon wieder los. Doch die Kinonacht mit dem Eppertshäuser Bürgermeister Carsten Helfmann werden sich am Freitagabend (4.) sicherlich viele Kinder und Jugendliche nicht entgehen lassen wollen. Sie bekommen von 20 bis 22.30 Uhr in der Bürgerhalle einen Film nach Auswahl aus drei Streifen serviert, in Teilnehmerbetrag von drei Euro sind dabei noch ein Eis und die Getränke enthalten, Essen und Knabbereien können sich die kleinen Cineasten selbst mitbringen.

Viele Eppertshäuser und Münsterer Vereine beteiligten sich, um genau 176 Kindern abwechslungsreiche und interkommunale Sommerferien zu ermöglichen. Was mit einem Ausflug am 28. Juli begann und mit der bürgermeisterlichen Kinonacht endet, hatte zahlreiche große und kleinere Attraktionen zu bieten. Ausflüge in den Zoo nach Frankfurt waren ebenso vertreten wie eine Tenniscamp in Münster, ein Fußballtraining beim FVE, gewandert wurde um den Otzberg mit Münsters Frisch Auf und Tipis bauten die Kids mit den Parteiindianern der Eppertshäuser CDU.

Vor allem die traditionellen Angebote zogen bei den Ferienfreizeitfans. So beispielsweise auch das Batiken bei der evangelischen Friedensgemeinde. 36 Kids im Alter von sieben bis 13 Jahren waren gekommen, sich mit Karin Keck-Hensel, zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde, der kreativen Handarbeit zu widmen. Zum 18. Male beteiligte sich die Friedensgemeinde an der Ausrichtung der Ferienfreizeiten in Eppertshausen. Zumeist widmeten sich die Teilnehmer hier handwerklichen Tätigkeiten. Da wurde schon mit Ytong-Steinen modelliert, gestrickt, gefilzt und nun eben gebatikt. Und weil neuerdings die Angebote interkommunal mit Münster ausgeschrieben werden, fanden sich auch Nachbarkinder mit an Bord.

Ob T-Shirts, Tischdecken oder Hosen – alles was aus Baumwolle war, konnte mit Batiken verziert werden. Die anspruchsvolle Technik stammt aus China, Java und Japan, für die Ferienfreizeit tat es auch die etwas einfachere Variante. Jedenfalls amüsierten sich die Beteiligten prächtig beim werkeln mit Farben und Textilien.

Quelle: op-online.de

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