Schulen von Münster und Eppertshausen

Fünf Schulen geben ihr 9. Verbund-Konzert 

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Der Matrosentanz zu Klängen der Waterkant-Pop-Band Santiago, aufgeführt von Zweitklässlern der Mira-Lobe-Schule, ließ das Publikum in Münsters Kulturhalle mitgrooven.

Münster - Das große Musikkonzert im Verbund aller Schulen von Münster und Eppertshausen war am Donnerstag in der Kulturhalle Münster bis auf den allerletzten Platz besetzt. Von Thomas Meier 

Aus fünf Schulen kamen die kleinen Interpreten, den vielen gekommenen Eltern, Großeltern und Freunden zu zeigen, was sie mit ihren Lehrern einstudiert haben. Rund zwei Stunden währte die bunte Schau aus Konzertantem, Sing- und Instrumentalspiel sowie Tanz. Durch das Programm führten drei Schüler-Moderatoren aus Eppertshausen, und Niclas, Larissa und Lisa machten ihre Sache bestens. Den beiden Schulleiterinnen der Eppertshäuser Stephan-Gruber- und der Mira-Lobe-Schule, Marion Lehr und Jutta Meier, oblag die Begrüßung, hatte doch der Standort Eppertshausen in diesem Jahr die Organisation des musikalischen Highlights übernommen. Doch freilich richteten auch die Schulleiterinnen der Münsterer Schule auf der Aue, Sabine Behling, der Kennedy-Schule, Nicole Sabais, und der Altheimer Regenbogenschule, Helga Blitz, Grußworte ans Auditorium.

Es war die neunte Aufführung unter den Titel „Schule macht Musik“, sie ist somit zum festen Bestandteil der Lehranstalten im Verbund geworden. „Wir versuchen, das Interesse und die Freude am Musizieren der Kinder zu wecken und durch zahlreiche musikalische Projekte zu fördern,“ sagte Jutta Meier. Marion Lehr ergänzte: „Musik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebenswelt und eine bedeutsame Ausdrucksform für uns Menschen. Sie macht uns fröhlich, aktiv und kommunikativ.“

Dass dem wirklich so ist, konnte man allen Akteuren ansehen. Man nahm es den Lehrern sofort ab, dass sich die Kinder der ersten bis zehnten Schulklassen mit Begeisterung auf das Konzert vorbereitet hatten.

Konzert der Schulen aus Münster und Eppertshausen

Einen glänzenden Auftakt legten das Orchester und Nachwuchsorchester der Schule auf der Aue mit der Big Band der Geschwister- Scholl-Schule Rodgau-Hainhausen hin. Die gesamte Bühne war von jungen Musikern besetzt, die aus Bizets Oper Carmen „Aragonaise“ intonierten und einen flotten „Ungarischen Marsch“ von Hector Berlioz folgen ließen.

„Die Piraten“ aus den Klassen drei bis fünf der Mira-Lobe-Schule sangen das A capella Kinderlied von „Eddi und Dän“, um danach den Zweitklässlern die Bühne für einen Matrosentanz zu überlassen. „Über sieben Brücken musst Du geh’n“ von Karat war Chor und Band der Regenbogenschule einen Auftritt wert, gefolgt von den Hits „Astronaut“ und „Lieblingsmensch“.

Ein wahres Kriegsgetümmel inszenierten die Stephan-Gruber-Schüler vorm Publikum, als sie als Cowboys, Indianer und Mexikaner die Bühne erstürmten. „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Cowboy Jim“ und „Cotton Eye Joe“ passten auch zu gut in diese Szenerie. Klassisch gab sich die Kennedy-Schule mit einer kleinen Nachtmusik, die von Chor- und Flöten-AG einstudiert worden war. Der Chor sang Lieder aus Musicals und die Trommel-AG führte afrikanische Rythmen auf, bevor die Tanz-AG den Reigen beschloss.

Quelle: op-online.de

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