Furt für Radler und Fußgänger

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Die Brücke über den Werlacher Weg ist fast fertig. Zum Ende der Ferien können die Schüler wieder gefahrlos zur Schule auf der Aue gelangen. Die Brücke am Werlacher Weg am Ortsausgang von Münster in Richtung Eppertshausen ist rechtzeitig vor Ferienende wieder offen für Fußgänger und Radler.

Münster - Seit einigen Tagen können Fußgänger und Radfahrer, die vom Werlacher Weg kommend die Gersprenz überqueren wollen, wieder den direkten Weg über die Brücke nehmen.

Das Bauwerk, das für rund 380.000 Euro nach Abriss des alten, baufälligen Überganges errichtet wird, sollte eigentlich bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt sein, doch witterungsbedingt fehlt bislang noch der „Feinschliff“. Zur Sicherheit der Nutzer ist der Bereich in der Mitte der Brücke derzeit noch durch Bauzäune abgetrennt, zudem sind die äußeren Bereiche gesperrt, doch Fußgänger und Radfahrer können die neue Brücke schon problemlos passieren. Das ist auch sehr wichtig, denn ab kommender Woche werden nach Ende der Ferien wieder zahlreiche Schüler den Fuß- und Radweg zwischen Eppertshausen und Münster nutzen.

Autofahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge haben noch eine kurze Wartezeit vor sich, bis der endgültige Fahrbahnbelag aufgebracht sein wird. Insgesamt, so heißt es aus der Gemeindeverwaltung Münster, gingen die Arbeiten gut voran: Die Geländer sind mittlerweile montiert, die Böschungstreppen und die Anarbeitung der Gehwege werden noch in diesem Monat fertig gestellt. Bürgermeister Gerald Frank und Bauamtsleiter Michael Mierzowski haben derweil gute Nachrichten für die Gemeindekasse und die Bürger: Die Arbeiten liegen im Kosten- und Zeitrahmen, was auch bei anderen Bauprojekten, wie dem Straßenendausbau mehrerer kleiner Neubaugebiete, der Fall ist.

Die offizielle Eröffnung der neuen Brücke wird je nach Witterung noch im Januar stattfinden, so dass dann alle Verkehrsteilnehmer wieder kurze Wege nutzen können. Begonnen hatten die Baumaßnahmen Mitte September. Notwendig geworden waren sie, da die Brücke schon seit einigen Jahren baufällig war. „Eine Sanierung war nach Auskunft der Fachingenieure nicht mehr möglich“, heißt es dazu bei der Gemeindeverwaltung. Daher hatte sich die Gemeinde im letzten Jahr für einen kompletten Neubau entschieden. Für die Planung verantwortlich zeichnet das Büro Friedrich aus Breuberg, die Ausführung der Baumaßnahmen hat das Bauunternehmen Liebig aus Groß-Bieberau übernommen.

(tm)

Quelle: op-online.de

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