Stoppschild soll vor allem Radler und Fußgänger schützen

Gefahrenpunkt an Altheimer Straße entschärft

Münster - Der Entschärfung einer eher unübersichtlichen Einmündung an der Altheimer Straße Ecke Friedrich-Ebert- Straße gilt eine neue Beschilderung. Hier ließ die Gemeinde zur Sicherheit vor allem von Fußgängern und Radfahrern ein Stoppschild installieren.

Winfried Kreher und Sascha Schneider vom Bauhof der Gemeinde Münster haben wegen Unfallgefahr das Schild „Vorfahrt gewähren“ gegen ein Stoppschild ausgetauscht.

Ob Radler, Fußgänger oder Skater – viele Münsterer und Altheimer nutzen den Fuß- und Radweg an der Altheimer Straße. Und manch einer könnte von gefährlichen Situationen erzählen, die er an der Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße erlebt hat. „Dadurch, dass dort, von ortsauswärts zur L 3095 wollenden Autofahrern, wiederholt aus beiden Richtungen querende Radfahrer übersehen wurden, kam es zu Verkehrsunfällen mit Radfahrern“, informiert Bürgermeister Gerald Frank. Neben den von der Polizei registrierten Verkehrsunfällen kam es auch zu etlichen „Beinahe-Unfällen“. „Allein ein Mitglied des Gemeindevorstands der Gemeinde Münster konnte als dort querender Radfahrer zweimal nur mit Glück und guter Reaktion einen Verkehrsunfall vermeiden“, berichtet Frank. Sicherlich gebe es auch noch eine Dunkelziffer von Unfällen mit Radfahrern, bei denen sich die Beteiligten vor Ort einigten und auf die Unfallaufnahme durch die Polizei verzichteten.

Damit die Verkehrssicherheit zukünftig insbesondere für die Fahrradfahrer wieder gewährleistet werden kann, wurde nach einer Ortsbegehung mit Fachleuten der Unteren Verkehrsbehörde, des Polizeipräsidiums Südhessen und Klaus Dony, Leiter der Abteilung Öffentliche Ordnung der Gemeindeverwaltung Münster, von Bürgermeister Frank beschlossen, gleich mehrere Maßnahmen zu ergreifen: Zunächst wurde die Hecke, die ausgehend von der Friedrich-Ebert-Straße parallel neben dem Fuß- und Radweg in Richtung Altheim verläuft, zurückgeschnitten, um eine bessere Sicht zu gewährleisten. Das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ wurde gegen ein Stoppschild ausgetauscht und sechs Meter näher an den Fuß- und Radweg versetzt, wobei zusätzlich mit weißer Farbe eine Haltelinie auf der Straße aufgebracht wurde. Zu guter Letzt wurde das Zusatzzeichen „kreuzender Radverkehr von links und rechts“ nun oberhalb des Stopphinweises angebracht, so dass es besser von den Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden kann.

Autofahrer bilden größtes Ärgernis für Radler

„Damit hoffen wir, bis zur Einrichtung des Kreisverkehrsplatzes für das künftige Neubaugebiet für mehr Sicherheit an dieser Stelle gesorgt zu haben“, so Frank. Das Team des Bauhofs hat die Maßnahmen bereits umgesetzt und nun liegt es an den Autofahrern, erst anzuhalten und auf die anderen Verkehrsteilnehmer zu achten, bevor sie ihre Fahrt fortsetzen.  (tm)

Quelle: op-online.de

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