Die Hits aus 100 Jahren intonieren

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Münsters Musikverein wartet mit prallgefülltem Programm im Jubeljahr auf. Zum 100-Jährigen will der festliche Ton getroffen sein: Die Proben laufen schon.

Münster - Ein solches Jubiläum verlangt nach einem besonderen Motto. Da auf 2014 der 100. Geburtstag des Musikvereins Münster fällt, kreierten die Verantwortlichen den Slogan „Das Beste aus 100 Jahren“ für ihr großes Festliches Konzert.

Es wird stets am Samstag des ersten Adventswochenendes ausgerichtet und beginnt um 19. 30 Uhr in der Kulturhalle. Die Karten gibt es im Vorverkauf für elf Euro (Jugend acht) zu erwerben, an der Abendkasse kosten sie zwölf Euro. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Haus (Frankfurter Straße), Uhren und Schmuck Heckwolf (Sandstraße), Kaisersaal Herzing (Frankfurter Straße) und Apfelverkauf Mathy (Altheimer Straße). Karten gibt es auch bei den Musikern.

Für das Konzert wurde zu jeder Dekade der letzten 100 Jahre ein Werk ausgewählt, das von den Orchestern gespielt wird. Zu Beginn der letzten 100 Jahre steht Jacques Offenbach, der „Orpheus in der Unterwelt“ schrieb. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Operette in zwei Akten, die von Ludovic Halévy und Hector Crémieux geschrieben wurde, wobei die Musik von Jacques Offenbach stammt.

Daran schließt sich dann die Zeit des Moulin Rouge an. In dem Film, der um 1900 in Paris spielt, geht es um die Liebesgeschichte von Satine, die im Moulin Rouge arbeitet, und den Schriftsteller Christian. Als Christian nach Paris kam, lernte er eine Schauspielgruppe kennen, die gerade ein neues Stück erstellte, was sie dann wiederum dem Betreiber des Moulin Rouge, Harold Zidler, vorstellen wollte. Die Gruppe schickt Christian, ihren neuen Autor, zu Satine ins Moulin Rouge, damit er sie mit ihren Geschichten verzaubern sollte. In einer Show im Moulin Rouge verliebt sich Christian Halb über Kopf in sie...

Für diesen Film wurden viele verschiedene Lieder verwendet, wie zum Beispiel „The Show must go on“ von Queen. Es wurde genau ein Lied, „Come What May“, für eben diesen Film produziert.

Neben weiteren Werken, wie einem Medley aus Melodien aus dem Film „Batman“ und dem Marsch „1941“, wird auch der „Typewriter“ gespielt. In diesem Stück geht es um eine Schreibmaschine, wie sie bedient wird und um alle die Geräusche, die sie von sich gibt. Die Typenmaschine wird durch dieses Stück musikalisch beschrieben. Es wurde von Leroy Anderson in den 50er Jahren komponiert und durch Boston Pops zum ersten Mal aufgeführt.

Bei einem Jubel-Konzert wie diesem dürfen die Beatles und die Muppet Show nicht fehlen. Selbst das Phantom der Oper und die Piraten aus der Karibik werden ihren Platz in der großen Aufführung finden.

Ein recht neues Stück, das aus den 2000er Jahren stammt, heißt Tokio Adventure. Es wurde von Luigi di Ghisallo komponiert. Der Komponist stellt in seinem Werk die Gegensätze Tokios gegenüber. Er beschreibt die für uns fremdartige Tradition sowie auf der anderen Seite die moderne Metropole. Er zeigt auch gezielt einige Orte, wie den geschäftigen Hafen Yokohamas und einen friedlichen Shinto-Tempel. Auch die Liebe zu einer Geisha und der große Buddha von Kamakura sind in das Stück mit eingewoben worden.

Die Musiker aus allen Vereinssparten und Gruppen freuen sich auf ein atemberaubendes, erlebnisreiches Jubiläumskonzert.

(tm)

Quelle: op-online.de

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