Surfen vorm Rathaus

Kostenfreier Hotspot installiert - zwei weitere bereits in Planung

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Kostenloses WLAN auf dem Rathausplatz in Münster ab sofort verfügbar.

Münster - Auf dem Rathausplatz gibt es ab sofort die Möglichkeit, kostenlos im Internet zu surfen: Möglich macht’s ein sogenannter WLAN-Hotspot. Er soll nicht der einzige in Münster bleiben.

Smartphones und Tablets machen es möglich, jederzeit mit der ganzen Welt vernetzt zu sein. In Großstädten oder Einrichtungen wie Flughäfen sind Hotspots – also bestimmte Bereiche, an denen sich Nutzer mit ihren Geräten kostenlos ins Internet einwählen können – schon zur Gewohnheit geworden. Jetzt steht dem kostenfreien Surfen auch in Münster nichts mehr im Wege: Auf dem Rathausplatz gibt es ab sofort ein öffentliches Drahtlos-Netzwerk.

Um den neuen Service zu nutzen, sind folgende Schritte nötig: Der Nutzer muss sich auf dem Rathausplatz befinden. In den WLAN-Einstellungen des mobilen Endgeräts taucht der Hotspot unter dem Namen „WLAN_Rathausplatz“ auf. Mit einem Antippen oder Klicken auf den Namen werden Nutzer auf eine Seite weitergeleitet, auf der sie die Bedingungen akzeptieren müssen. Einfach an der entsprechenden Stelle ein Häkchen setzen und kostenlos einloggen. Nun werden die Interessenten auf die Webseite der Gemeinde Münster weitergeleitet. Ein Passwort ist nicht notwendig. Nutzer sind mit dem WLAN verbunden und können kostenlos surfen. Der Zugang ist auf die Zeit zwischen 6 und 22 Uhr beschränkt.

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Die Idee, Bürgern einen kostenlosen Internetzugang zu ermöglichen, geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion im vergangenen Jahr zurück, der in der Gemeindevertretung auf breite Zustimmung stieß. „Wir haben daraufhin verschiedene Möglichkeiten ausgelotet und Angebote verglichen“, schildert Boris Wandinger, EDV-Spezialist bei der Gemeinde. Die Suche nach der optimalen Lösung nahm einige Zeit in Anspruch, zumal es kaum Erfahrungswerte aus anderen Kreiskommunen gibt. „Auch wenn es bereits in anderen Kommunen freie WLAN-Hotspots gibt, so hat Münster bei diesem Thema doch eine Vorreiterrolle übernommen“, betont Bürgermeister Gerald Frank. „Auf Wunsch meiner Kollegen in der Bürgermeister-Kreisversammlung haben wir eine Gegenüberstellung mit den jeweiligen Stärken und Schwächen der fünf Angebote, die bei uns in die engere Auswahl gekommen sind, den anderen Kommunen zur Verfügung gestellt.“

Der erste Hotspot soll nicht der letzte sein: Die Gemeindevertreter haben einstimmig beschlossen, die seit Kurzem vom Kreis angebotene Förderung in Höhe von je 1500 Euro pro Hotspot zu beantragen, um zwei weitere Gratis-WLAN-Standorte in Münster und Altheim einrichten zu können. (tm)

Quelle: op-online.de

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