Förderung mit LEADER-Programm erfolgreich

200.000 Euro für das ARThaus

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Das ARThaus zeigt lange schon Flagge. Nun wurde das Projekt von der EU als förderwürdig anerkannt.

Altheim Das sollten für die Künstler, die das ehemalige Altheimer Rathaus als Schaffensstätte nutzen, gute Neuigkeiten sein: Der Ausschuss des Regionalmanagements Darmstadt-Dieburg hat das ARThaus-Konzept einstimmig als förderungswürdig erachtet und stellt nun den höchstmöglichen Betrag von 200.000 Euro zu Verfügung.

Dabei sind die Mittel zweckgebunden für die Sanierung des ehemaligen Rathauses gedacht. Dem ARThaus-Konzept wird ein hoher Innovationsgehalt und Modellcharakter für die ganze Region attestiert. Voll des Lobes ist der Förderausschuss zudem in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement“. Hier wurde den Ehrenamtlichen die höchste Anerkennung zugesprochen. Die ARThaus-Vorsitzenden Kristin Wicher und Max Petermann hatten Mitte Oktober das Konzept dem Förderausschuss präsentiert (wir berichteten). „Das letzte Wort über die Nutzung des ehemaligen Altheimer Rathauses obliegt jetzt der Gemeindevertretung“, sagt Gerhard Frank dazu. Zuvor werden Haushalts- und Finanzausschuss sowie Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Mittwoch, 4. November, 19 Uhr darüber beraten.

Eine LEADER-Förderung zugesprochen zu bekommen bedarf mehr als die Erfüllung formaler Kriterien, sondern eines kreativen Konzepts, das den Anforderungen des Regionalen Entwicklungskonzepts der Lokalen Agendagruppe des Landkreises Darmstadt-Dieburg entspricht. Der Förderausschuss attestiert dem ARThaus-Projekt eine über den Ort hinaus gehende regionale Bedeutung. So leiste es einen Beitrag zur Stärkung der gemeinsamen regionalen Identität, des kooperativen Zusammenlebens und des sozialen Austauschs in der Region. Das Projekt diene auch dem „Ausbau der regionalen und interregionalen Kooperationsstrukturen“. Ansätze fanden sich bereits im künstlerischen Austausch mit der italienischen Partnergemeinde Lastra a Signa. Sehr hoch bewertet wird das ARThaus als zentraler Kommunikations- und Begegnungsort sowie eine damit verbundene Attraktivitätssteigerung des Ortskerns.

Auch wurde eine angedachte Bildungskooperation mit der Schule auf der Aue oder dem Heimat- und Geschichtsverein gelobt.

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Quelle: op-online.de

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