Neujahrsempfang des Gewerbevereins

Auf dass Münster Schwan werde

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Münsters Gewerbe erwartet von den Lokalpolitikern neue Impulse und eine Belebung des Ortskerns. Mitglieder des Gewerbevereins im lockeren Meinungsaustausch beim Neujahrsempfang.

Münster - Wohin steuert die Kommune in gewerblicher Hinsicht? Dies war eine der wichtigen Fragen, die es beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins Münster mit dem neuen Bürgermeister zu erörtern galt.

Als Vorsitzende des Vereins konnte Annelore Oestreicher einige des derzeit etwa 70 Mitglieder umfassenden Vereins in den Räumen der Firma Impuls im Mischgebiet Auf der Beune begrüßen. Sie betonte das Ziel der Münsterer Unternehmervereinigung, als Ansprechpartner vor Ort auf die Wünsche und auch auf die Probleme der Unternehmen einzugehen. Der Gewerbeverein versteht sich als Brückenbauer zwischen Gewerbe und Kommune, der allerdings mehr Präsenz zeigen und eine Vernetzung untereinander schaffen muss, führte Annelore Oestreicher weiter aus. Als äußeres Zeichen hierfür soll ein neues Logo dienen, das im ebenfalls neuen Flyer auf allen ausgelegt war.

Vom neuen Bürgermeister Gerald Frank erwarte sie neue Impulse im Zusammenwirken von Gewerbe und Kommune, ebenso wie durch die Rückkehr der Leiterin des Bereichs Wirtschaftsförderung, Nicole Helfmann, in das Rathaus. Ein wichtiges Anliegen des Gewerbevereins sei die Belebung des Ortskerns.

Ihr besonderer Dank an diesem Abend galt Waldemar Kauz, Geschäftsführer des Auf der Beune angesiedelten Unternehmens Impuls, der die Räumlichkeiten seiner Firma für den Empfang zur Verfügung gestellt hatte. In seiner Ansprache an die Gäste unterstrich Bürgermeister Gerald Frank, dass Schritte vom eher passiven „Es hat sich entwickelt“ zum aktiven „Es wird entwickelt“ erforderlich sind. Er wünschte sich, dass man gemeinsam Ziele und Vorstellungen entwickelt, um dann darauf zuarbeiten zu können.

Bauliche Veränderungen am Rathausplatz

Erste Schritte seien mit Unterstützung örtlicher Firmen bereits getan worden, so Frank. Er führte neben baulichen Veränderungen im Bereich Rathausplatz das Programm im „Leuchtturm“ der Gemeinde, der Kulturhalle, als Beispiele für ein Sponsoring an. „Wir müssen uns unserer Stärken bewusst werden“, ergänzte er und wies auf die gute Verkehrsanbindung der Gemeinde, das gute Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebot und die Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde hin.

Trotzdem würden viele Bürger täglich pendeln, da genügend attraktive Arbeitsplätze vor Ort fehlten. Der bisherige gute Ruf als Wohn- und Familiengemeinde würde in Zukunft allein nicht reichen, denn zur heutigen Lebensqualität würden auch Arbeitsplätze – und damit Gewerbe –in Wohnortnähe gehören. Durch die Entwicklung der Neubaugebiete in Münster am Mäusberg und in der Altheimer Straße würden zahlreiche Neubürger erwartet, denen neben guter Bildung in Schulen auch Ausbildungsplätze für ihre Kinder in wohnortnahen Unternehmen geboten werden sollen. Hierzu bedürfe es ebenfalls ein motiviertes und ideenreiches örtliches Gewerbe, betonte Frank.

Er beendete seine Ansprache mit Blick auf das Wappen von Münster mit dem Wunsch, dass aus dem heutigen schüchternen kleinen grauen Entlein ein stolzer Schwan werden möge.

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Quelle: op-online.de

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