Konzept für Weiterentwicklung ist in Arbeit

Das Rathaus soll ARThaus bleiben

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Kreative beim Fußbad vor dem ehemaligen Rathaus in Altheim unter sich: Nicht nur bei literarischen Spielen warten die künstlerischen Betreiber des ARThauses mit guten Ideen auf. Sie erfüllen den lange leerstehenden Mollerbau, der trotz mehrfacher Angebote nicht zu verkaufen war, wieder mit Leben. Die Initiative steht vor der Vereinsgründung und arbeitet ein Nutzungskonzept aus, das schon bald in den gemeindlichen Gremien besprochen werden wird.

Altheim - Das Alte Rathaus bleibt auch weiterhin das ARThaus. Schon der Auftakt mit Ausstellungseröffnung im Mai, an dem rund 70 Besucher den Weg in den denkmalgeschützten Mollerbau gefunden hatten, war erfolgreich.

Nun begeisterten die kreativen Köpfe, die den lange verwaisten Bau mit künstlerischem Leben erfüllen, mit einem Happening beim Hauptstraßenfest. Auch sonst zeigt sich der harte Kern der Initiative aus zehn Aktiven sehr rege und arbeitet an der Entwicklung des Konzepts und des noch zu gründenden Vereins. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Bürgermeister sind beide Seiten zuversichtlich, dass das Rathaus auch auf längere Sicht das ARThaus bleiben und sich zu einem Ort entfalten kann, der über die Kunst und Kultur Impulse für die Gemeinschaft setzt.

Im laufenden Haushalt stehen Mittel bereit, das Dach noch in diesem Jahr dicht zu bekommen. Von den 300.000 Euro, die das Gesamtobjekt auf Wohnraumniveau bringen sollte, wird man bei einer weiteren Vereinsnutzung allerdings nicht alles benötigen. Die Initiativler regten beispielsweise an, nach Sponsoren für die Fenster zu suchen. Rund 50.000 Euro kostet eine Rundumerneuerung der Fenster, fände man nun Sponsoren für jeweils eines, ließe sich sukzessive sicherlich viel und kostengünstig erreichen. Klar ist den derzeit geduldeten Betreibern auch, dass sie für den laufenden Betrieb, also für Strom, Heizung oder Wasser, selbst aufkommen müssen. Im Herbst, so schätzt Bürgermeister Gerald Frank, wird das Konzeptpapier auf politischer Ebene besprochen werden.

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tm

Quelle: op-online.de

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