Endlich konkrete Zusage

Regenbogenschule: Pavillons kommen etwas später

+
Auf einen Teil des angrenzenden Bolzplatzes an der Schule sollen die beiden Pavillons für die Nachmittagsbetreuung gestellt werden. Den Platz nahe bei den Bäumen pachtet der Kreis jetzt von der Kommune langfristig an. Zu einem zunächst angedachten Grundstückstausch kam es nicht.

Altheim - Seit sechseinhalb Jahren gibt es an der Regenbogenschule auch eine Nachmittagsbetreuung, die allerdings wegen der Raumknappheit an der Schule mit Schwerpunkt Begabtenförderung in Räume des benachbarten TSV Altheim ausgelagert werden muss. Von Thomas Meier 

Jetzt scheint erneut Abhilfe greifbar, denn der Kreis hat die seit Jahren gewünschten beiden Pavillons für die Nachmittagsbetreuung genehmigt. Eltern und Lehrer sind dem TSV für seine Unterstützung sehr dankbar, doch war der Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten von Anbeginn der Nachmittagsbetreuung gegeben. Denn die Vereinszimmer sind freilich nicht nach schulischen Vorstellungen möbliert oder ausgebaut. Knapp 20 Schüler nutzen montags bis donnerstags die Betreuung von 13 bis 16 Uhr, die ein Elternverein organisiert und auch die Betreuer eingestellt hat.

Nach einem warmen Mittagessen haben die Kinder Zeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Mit einem breiten Angebot an Spielen und Basteleien bemühen sich die Betreuerinnen, den Nachmittag für die Kinder kurzweilig zu gestalten. Doch eben in suboptimalen Räumlichkeiten. Weiteres Manko am Zustand: Landesfördertöpfe können erst angezapft werden, wenn die Betreuung einmal in schuleigener Regie läuft.

Für den Kreis signalisierte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Christel Fleischmann, man sperre sich den Wünschen nicht. Doch ging es bislang immer wieder um den Platz für die Container, die aufgestellt werden sollen. Bereits im November vergangenen Jahres schien es eine Übereinkunft von Kreis als Schulträger und Gemeinde als Grundeigentümer des an die Schule angrenzenden Altheimer Festplatzes zu geben. Die Leiterin der Regenbogenschule, Helga Blitz, freute sich schon über die Ankündigung von Fleischmann und Bürgermeister Gerald Frank, dass bereits im Fühjahr 2015, also zu Beginn des Halbjahres, die Pavillons kommen sollten.

Nun, die Mühlen der Bürokratie mahlen nicht so schnell, wie Politiker Vollendungen in Aussicht stellen. Aber eine Anfrage unserer Zeitung ergab nun: „Der Gemeindevorstand von Münster hat jetzt einer Vereinbarung mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg über die Überlassung eines Grundstücksteils des Bolzplatzes hinter der Regenbogenschule (zirka 560 Quadratmeter) zugestimmt. Daraufhin können nun die Genehmigungs- und Ausführungsplanungen für die Aufstellung von zwei Pavillons erfolgen.“

Bilder: Kerbumzug in Münster

Laut Auskunft der Pressestelle des Kreises werden zwei Pavillons mit einer Größe von jeweils rund 55 Quadratmeter aufgestellt, und zwar im unmittelbaren Anschluss an das Schulhofgelände. Der Landkreis pachtet von der Kommune langfristig die Pavillon-Stellfläche. Es kommt also nicht zum Geländetausch, der einmal anvisiert war und mit dem desolaten Zustand des Bürgersteiges an der John-F.-Kennedy-Schule zusammenhing.

Die Container, die eine Lieferzeit von derzeit 14 Wochen haben, kosten rund 300000 Euro. „Sie sollen Anfang 2016 nutzbar sein“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Verbunden mit dem Wunsch nach Aufstellen der Module war seitens der Schule und der Eltern stets auch das Ansinnen nach einer 50-Meter-Laufbahn entlang des Bolzplatzes und einer Weitsprunggrube. Doch das ist eine weitere Geschichte...

Quelle: op-online.de

Mehr zum Thema

Kommentare