Schonende Wärmeversorgung: Workshop fürs „Modell Münster“

Klimaschutz-Teilkonzept wird der Öffentlichkeit präsentiert

Münster - Die Gemeinde ist Modellkommune des Landkreises Darmstadt-Dieburg für das Projekt Integriertes Wärmenutzungskonzept an zwei Orten. Als zweiter Vertreter der 23 Kreiskommunen wurde die Stadt Groß-Umstadt ausgewählt.

Auf 40.000 Euro belaufen sich die Kosten des Klima-schutzteilkonzepts, für das mit 70 Prozent der Bund Hauptfinanzier ist. 6000 Euro zahlte der Landkreis, 3000 Euro die andere Modellkommune und 3 000 Euro steuerte Münster bei. Die Ergebnisse des Projekts werden am 12. Mai, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses, Mozartstraße 1, vorgestellt. Ziel des Klimaschutzteilkonzeptes war es, die tatsächlichen Wärmeverbräuche und CO2-Emmissionen zu erfassen. Die Potenzialanalyse war dann Grundlage zur Erstellung von Entwicklungsszenarien. Ein vorläufiger Maßnahmenkatalog wurde im Oktober 2015 vorgestellt. Im Vordergrund stand vor allem die Präsentation der Handlungsmöglichkeiten.

Inhalte und Ergebnisse wurden mit einem Fachpublikum und Vertretern der Kommunen diskutiert. Das Büro Infrastruktur und Umwelt, das mit dem Projekt beauftragt ist, erstellte als Ergebnis einen Endbericht und einen Maßnahmenkatalog. Jede einzelne Maßnahme, die dem Klimaschutz dient, wurde in Bezug auf Zuständigkeit, Kosten und Wirkung bewertet. Auf diese Weise erhält Münster einen Fahrplan, wie in Zukunft die Themen umgesetzt werden können.

Bilder: Elektro-Müllwagen schont Umwelt und Ohren

Das Planungsbüro entwarf ein Leitbild für Münster, um die Intention der Gemeinde in Bezug auf die Umsetzung der klimapolitischen Ziele zu verdeutlichen, der Slogan „Münster – Einen Schritt weiter“ wurde entwickelt. Die Ergebnisse des Projekts – ein auf Münster zugeschnittenes Klimaschutzteilkonzept – wird nun in einem Bürgerworkshop durch das Büro Infrastruktur und Umwelt der Öffentlichkeit präsentiert. Der Arbeitskreis soll dazu dienen, das Leitbild, den Maßnahmenkatalog und die Prioritätenliste zu diskutieren. „Von besonderem Interesse für mich sind die Möglichkeiten, wie sich Bürger an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligen können“, sagte Bürgermeister Gerald Frank. Denn das Thema Klima gehe alle an und nur in Zusammenarbeit mit allen Kräften gelinge es auch, dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen. (tm)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa/Oliver Berg

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