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Münster im Netz für Schülerrouten

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Am Schülerradroutennetz, das gleich vor der Aue-Schule beginnt, haben Münsterer Schüler mitgearbeitet.

Münster - Pünktlich nach den hessischen Sommerferien soll er starten, der neue Schülerradroutenplaner.

Das Planungsbüro Verkehrslösungen aus Darmstadt erarbeitet im Auftrag der Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagements der Region Frankfurt Rhein-Main (ivm) für den Landkreis ein Schülerradroutennetz, der Jungen und Mädchen sicher per Fahrrad in ihre weiterführende Schule geleiten soll. Das Konzept gilt für alle weiterführenden Schulen im gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg, so dass auch Münster in dem Radwegenetz erfasst ist. Die Idee dahinter ist, dass die Schüler über bestimmte Routen zu ihren Schulen geleitet werden, die möglichst sicher sind. Ausgangsbasis war das definierte Radroutennetz des Hessenradroutenplaners im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Unter Berücksichtigung von Drei-Kilometer-Radien um alle betrachteten weiterführenden Schulen als Einzugsgebiete sowie den tatsächlichen Schülerbeziehungen der einzelnen Schulen, entstand ein erster Netzentwurf. Dieser wurde mit dem Fahrrad abgefahren und auf seine Eignung für Schülerradrouten geprüft.

„Alle Routen beruhen auf bestehenden Straßen oder Wegen“, erläutert Monika Heckwolf, die als Mitarbeiterin der Gemeinde Münster mit dem Projekt vertraut ist, das in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen für 21 Schulstandorte erarbeitet wurde. „Alle Schulen hatten das Angebot erhalten, dass an ihrer Lehranstalt ein Projekt zum Thema Radfahren durchgeführt wird. Im Landkreis werden an fünf verschiedenen Schulen mit unterschiedlichen Gruppen Projekte durchgeführt. Bei der Planung war auch eine Gruppe Schüler aus Münster dabei“, erläutert Heckwolf.

Autofahrer bilden größtes Ärgernis für Radler

Abzurufen ist der Planer unter www.radroutenplaner.hessen.de/schule. Die Nutzer bekommen nicht nur die jeweilige Strecke präsentiert, sondern werden zudem auf Aufmerksamkeitspunkte wie Fußgängerampeln oder Querungshilfen hingewiesen. An sogenannten Aufmerksamkeitsstrecken, beispielsweise an Engstellen, werden sie ermahnt, besonders langsam zu fahren. Zudem wurden an den 21 Schulstandorten auch die Fahrradabstellplätze bewertet. So wurden etwa in Münster die real vorhandenen Stellplätze, deren Auslastung sowie die „wild“ abgestellten Räder erfasst.

„Da die Wege von Eppertshausen nach Münster sowie von dort aus nach Dieburg bereits erfasst waren, wurde noch angeregt, dass für den Bereich Münster-Altheim bei der Planung zusätzlich die Verbindung ab Altheim Hauptstraße über die B 26 bis zum Zweirichtungs-Radweg parallel der L 3095 mit aufgenommen werden soll“, informiert Heckwolf. Ab September können sich somit alle Kinder, die eine weiterführende Schule mit dem Fahrrad ansteuern, einen sicheren Fahrradweg dorthin finden.

tm

Quelle: op-online.de

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