Spenden für die Kriegsgräberfürsorge

Landesweit die besten Sammler

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Die Klassensprecherinnen Justyna Bar und Annemarie Grljusic reisten mit Lehrer Axel Preis zur Ehrung nach Wiesbaden.

Münster - Aueschüler sammelten hessenweit das meiste Geld für die Kriegsgräberfürsorge ein. Eine Delegation der Schule reiste nach Wiesbaden, um eine Ehrung entgegen zu nehmen. Und schaute sich im Wiesbadener Stadtschloss die Sehenswürdigkeiten an.

Insgesamt 1794,15 Euro konnten Aueschüler der achten Gymnasialklassen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im vergangenen November sammeln – und wurden mit dieser stolzen Summe nun hessenweiter Schulsieger. In Wiesbaden wurden jetzt die Klassensprecherinnen Justyna Bar (G8a) und Annemarie Grljusic (G8c) stellvertretend für alle Achtklässler der Aueschule geehrt. Aus den Händen von Karl Starzacher, Staatsminister a. D. und amtierender Vorsitzender des Landesverbandes Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, erhielten sie eine Urkunde, bunte Umhängetaschen und T-Shirts.

Gemeinsam mit Lehrer Axel Preiss, der die Spendenaktion für die Aueschule organisierte, besichtigten die Schülerinnen vormittags die historischen Räume des Wiesbadener Stadtschlosses sowie den Plenarsaal des Hessischen Landtags, die sich im gleichen Gebäude befinden. Zum Auftakt der Ehrung begrüßte sie anschließend Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags, der als Schirmherr des Landesverbandes Hessen fungiert. Er hob in seiner kurzen Rede am Beispiel der Krisen im Nahen Osten und in der Ukraine die besondere Bedeutung eines der zentralen Ziele des Volksbundes hervor, nämlich Kriegsgräberstätten als Mahnmale für den Frieden zu erhalten.

„Sehr interessant, aber auch ziemlich aufregend“

Danach bedankte sich Karl Starzacher bei den erfolgreichsten Sammlern Hessens, bevor diese sich im Kuppelsaal des Stadtschlosses an einem Büfett stärken konnten. Den Tag in Wiesbaden bezeichnete Klassensprecherin Justyna als „sehr interessant, aber auch ziemlich aufregend“, schließlich werde man ja nicht jeden Tag geehrt.

Der Landesverband Hessen der Kriegsgräberfürsorge ruft jährlich dazu auf, sich an der Spendensammlung zu beteiligen. Neben Schulen bitten auch Angehörige der Bundeswehr, der Feuerwehr, aber ebenso Privatpersonen um Geld für den Volksbund, der auf diese Spenden angewiesen ist. Insgesamt betreut der Verband 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit über 2,5 Millionen Kriegstoten. Darüber hinaus engagiert er sich auf zahlreichen Kriegsgefangenenfriedhöfen, um auch den Opfern der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten ein würdiges Gedenken zu schaffen.

tm

Quelle: op-online.de

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