FH-Studie

Studenten befragen Bürger: Welches Image hat Breitefeld

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Umfragen zum Breitefeld obliegen nun FH-Studenten. „Möchten Sie hier gern wohnen?“, wird wohl nicht dabei sein, wäre auch angesichts solcher jahrzehntelanger Zustände eher eine unzulässige suggestive Breitseite.

Münster - Wichtige Erkenntnisse für die Wirtschaftsförderung und zur Entwicklung des Gewerbegebiets Breitefeld erhofft sich Bürgermeister Gerald Frank von einer Studie, die unter der Leitung von Prof. Birte Frommer vom Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Darmstadt (h-da) durchgeführt wird.

Den Kontakt zur Hochschule hatte Jan Stemme geknüpft. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt ermöglicht eine kostengünstige, aber dennoch qualitativ hochwertige Umsetzung eines Beschlusses der Gemeindevertretung vom Dezember 2013, nach der ein Entwicklungskonzept für Breitefeld erstellt werden soll.

Während Prof. Frommer, die den Lehrstuhl für Raum- und Umweltmanagement innehat, bereits in ihren Vorlesungen die Entwicklung des Breitefelds thematisiert, haben auch schon 32 Bachelor-Studierende und acht Masterstudenten ihre Untersuchungen aufgenommen. In dem detaillierten Projektplan sind schon alle Meilensteine der Untersuchung und die dazugehörenden Maßnahmen festgeschrieben. Bei einem Ortstermin in Breitefeld, an dem neben Frommer und den Studierenden auch Gemeindevorstandsmitglied Jan Stemme und Bauamtsleiter Michael Mierzowski teilnahmen, wurde schon die Bestandsaufnahme des Gewerbegebiets vorgenommen.

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Nun steht eine Befragung der Bürger aus Münster und der Umgebung an. Ziel ist es, nähere Informationen zum Bekanntheitsgrad und zum Image des abseits im Wald liegenden Gewerbegebietes Breitefeld zu erlangen. Hierzu werden die Studierenden bis Ende Mai wochentags und samstags, jeweils vormittags, vor den Geschäften in der Darmstädter Straße und beim Fachmarktzentrum mit Edeka-Mark, DM-Drogerie und Penny-Markt Befragungen zu Breitefeld durchführen. Weitere Umfragen sind unter den Gewerbetreibenden in Münster und auch den Mitgliedern der gemeindlichen Gremien geplant.

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„Der Gemeindevorstand Münster freut sich, solch engagierte und fachkundige Hilfe zu bekommen und bittet alle angesprochenen Bürger darum, sich den Fragen der Studenten nicht zu verschließen“, appelliert Stemme um Mitarbeit. Auf rege Beteiligung der Bevölkerung hofft auch Bürgermeister Frank im Juni beim noch zu terminierenden „Bürgerworkshop Breitefeld“ in der Kulturhalle Münster. Allen Interessierten werden dort der Stand der Untersuchungen, unter anderem auch die Ergebnisse verschiedener Befragungen, und weitere Aspekte der umfangreichen Projektarbeit vorgestellt.

(tm)

Quelle: op-online.de

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