Vorstand aus drei gleichberechtigten Mitgliedern

TSV Altheim mit neuer Führungsriege

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Der neue Vorstand des TSV Altheim (v.l.): Jessica Kiehn, Mario Reiss, Georg Hepp, Joachim Ziemer, Tobias Vagts, Michael Reuter und Silke Weihert.

altheim - Der TSV Altheim hat seine Führungskrise beendet und mit einer neuen Struktur und jungen Kräften an der Spitze des Vereins die Weichen für die Zukunft gestellt:

Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Michael Reuter, Joachim Ziemer, Mario Reiss, Jessica Kiehn und Tobias Vagts ohne Gegenstimmen in den geschäftsführenden Vorstand. Vorausgegangen war die Zustimmung der Anwesenden zu einer Reihe von Satzungsänderungen. Der wichtigste Punkt: Künftig soll der Verein nicht mehr von einem Vorsitzenden geführt werden, sondern der Vorstand soll aus mindestens drei gleichberechtigten Mitgliedern bestehen, die jeder für sich Entscheidungen fällen können. Zuerst wird es aber noch eine interne Satzung geben. Über als ein Jahr hatte der TSV ohne ersten Vorsitzenden auskommen müssen. Der Restvorstand hatte die Geschäfte kommissarisch geleitet. Dem Führungsgremium gehören außerdem Olaf Herd als 2. Schriftführer und Silke Weihert an. Unterstützt wird die Arbeit von Beiratsmitgliedern für Presse, Technik und Jugend.

Die Satzungsänderungen haben außerdem zur Folge, dass künftig auf einen Ältestenrat, eine Jugendvollversammlung und einen Jugendsprecher verzichtet werden kann. Der Ehrenvorsitzende des TSV Altheim, Georg Hepp, hatte diese Änderungen zu Beginn der Versammlung erläutert und um Zustimmung gebeten. Dem kommissarischen Vorstand dankte er für seine engagierte Arbeit. Finanziell ist der TSV Altheim nicht auf Rosen gebettet – das war dem Bericht der seitherigen Rechnerin Claudia Weber zu entnehmen. Es konnte aber ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden, obwohl die von der Gemeinde erhobene Hallengebühr den Verein mit zusätzlich 3 450 Euro pro Jahr belastet und die Mitgliederzahlen weiter rückläufig sind. Nachdem die Prüfer an Webers Kassenführung nichts zu beanstanden hatten, erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung.

Aus den Abteilungen war teilweise Erfreuliches zu vernehmen: Bei den Fußballern haben beide Mannschaften noch Aufstiegschancen. Die beiden Trainer werden auch in der kommenden Saison zur Verfügung stehen. Mit Frank Ihring konnte ein neuer Jugendleiter gewonnen werden, der der Nachwuchsarbeit Impulse verleihen soll. Gut besucht sind die Gymnastikangebote im Gustav-Schoeltzke-Haus. Erstmals gab es Kurse unter dem Motto „Sitzgymnastik 60 plus“. Abteilungsleiterin Helga Richter hat sich entsprechend weitergebildet, weshalb sie auch von den Krankenkassen anerkannt werden, die dann einen Teil der Kosten übernehmen. Badminton, Aikido und die Kinderbetreuung erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Volleyballabteilung musste allerdings mangels Interesse aufgelöst werden. In der Tischtennisabteilung hat die langjährige Vorsitzende Anneliese Trippel dieses Amt an Ottmar Lehmann übergeben. (chi)

Quelle: op-online.de

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