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WLAN-Hotspot soll Platz vor Rathaus beleben

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Hoffen auf Belebung durch einen WLAN-Hotspot: Münsters fast stets verwaister Rathausplatz.

Münster - Wo in Münster könnte man einen kostenlosen, öffentlichen WLAN-Hotspot installieren? Der Gemeindevorstand wurde jetzt von den Kommunalparlamentariern beauftragt, diese Frage zu klären. Als Pilotprojekt ins Auge gefasst werden solle dabei der Rathausplatz. Von Thomas Meier

Die Idee zum Prüfantrag kommt von der SPD, für die Edmund Galli sie vor den Gemeindevertretern erörterte. Es gehe mit der Bereitstellung kostenfreier Internet-Verbindungsstellen im öffentlichen Bereich darum, die Kommune attraktiver zu machen. „Wir sollten nicht der letzte Ort im Umland sein, der so etwas anbietet“, verwies der Redner auf Groß-Umstadt, wo man auch bereits überlege, Hotspots einzurichten. Bund und EU unterstützten solche Bemühungen, wusste Galli. Die CDU, so deren Fraktionssprecherin Erna Roßkopf, unterstütze den Prüfantrag, doch solle man nicht nur Plätze ins Auge fassen, sondern auch öffentliche Gebäude wie beispielsweise die Kulturhalle oder das Rathaus selbst. Allerdings möge die Verwaltung im Vorfeld auch die rechtlichen Aspekte in diesem Zusammenhang prüfen lassen.

„Der Antrag ist gut, er könnte von uns sein“, meinte Gerhard Bonifer-Dörr von der Alternativen Liste Münster und Altheim (ALMA). Münsters Hauptamtsleiter Volker Gilbert berichtete auf Bitten von Bürgermeister Gerald Frank von einem Angebot des kommunalen Rechenzentrums Ekom21, mit dem sich für rund 1000 Euro Einrichtungs- und minimalen Betriebskosten etwa der Rathausplatz mit freiem WLAN versorgen lasse. Die breite Zustimmung und die Netz-rosigen Aussichten ließen alle für den Prüfantrag stimmen.

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Quelle: op-online.de

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