Umzugs-Bewegungen in der Darmstädter Straße

„Zentrums-Umbau kommt in Fahrt“

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An der Darmstädter Straße, Ecke Leskerstraße soll sich laut ALMA bald was tun. Dort, wo auch zwei Geldinstitute Filialen haben, will ein Lebensmitteldiscounter kurzfristig in ein Gebäudekomplex einziehen, das von KIK und Dornheim aufgegeben wurde. Doch eine größere Umgestaltung des Eckgrundstücks wird bereits anvisiert.

Münster - Der Umbau der Darmstädter Straße soll bald erfolgen, lässt die ALMA verlauten. Ein erstes Zeichen setze der Lebensmitteldiscounter Norma mit einem Umzug ins gekaufte Areal von KIK und Dornheim. Zudem gehen der Umbau der Kita Im Rüssel, wenn auch schleppender als erhofft, voran.

Auf der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ließ Bürgermeister Gerald Frank die Katze aus dem Sack und ein wesentlicher Bestandteil der Koalitionsvereinbarung zwischen der Alternativen Liste Münster, Altheim, Breitefeld (ALMA) und SPD nimmt Fahrt auf. Die geradezu bemitleidenswerte Situation im unteren Bereich der Darmstädter Straße wird sich ändern. Als ersten Schritt plant Norma als Käufer des Areals KIK und Dornheim einen zeitlich begrenzten Umzug seines doch sehr kleinen Ladens in die derzeitigen KIK-Geschäftsräume. Man will demonstrieren, was man kann. „Die Münsterer Bevölkerung, insbesondere die Älteren, können sich auf eine deutlich verbesserte Versorgung freuen“, resümiert schon mal vorab die ALMA in einer Mitteilung. Am derzeitigen Standort gebe es doch oft heftige Engpässe. Bald solle sich wieder eine gute Möglichkeit eröffnen, auch im Ortskern – und das zu Fuß –, Einkäufe zu erledigen. ALMA: „Und das belebt natürlich auch das Zentrum Münsters.“

„Die entsprechende Umgestaltung der Darmstädter Straße zwischen Kino und Bankenviertel wurde ja durch die Gemeindevertretung schon vor geraumer Zeit mittels der Absicht, einen Bebauungsplan zu erstellen, in die Wege geleitet“, erklärt Jan Stemme für die Alternative Liste. Da der Bereich jedoch in privater Hand liege, sei eine konkrete Einflussnahme nur sehr eingeschränkt möglich gewesen, „letztendlich aber wohl doch erfolgreich“. Stemme jubiliert: „Von wegen in Münster läuft nichts.“ Alles auf einmal sei indes leider nicht möglich.

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

Ob nun Brunnen kurzfristig repariert oder besser wichtige Infrastrukturmaßnahmen vorangetrieben werden müssten, stünden die primären Interessen der Bevölkerung ganz weit vorne. Der quälend lange Umbau der Kita „Im Rüssel“, bei der die vorhandenen alten Baupläne mit der Realität nicht viel zu tun hätten und zu immer wieder neuen Problemen führten, habe allererste Priorität. Die Entwicklung des Frankenbach-Geländes und die damit verbundene Notwendigkeit, die Kanalisationsrohre auch unter dem Rathausplatz zu erneuern, die energetische Sanierung der Verwaltung sowie ein partieller Umbau stünden dann an. Hinzu komme gemeinsam mit der Bundesforstverwaltung ein hochinteressantes, kostenneutrales Projekt, das ehemalige Muna-Gelände in ein Wildgehege für Wisente zu verwandeln. tm

Quelle: op-online.de

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